... Eindrücke vom Farbenfest 2018:

In gespannter Erwartung: Die Aula wurde auch mit Hilfe der Abiturientia 2018 für das Fest vorbereitet. Dankbar sind wir stets für die Unterstützung der Schule und besonders auch der beiden Hausmeister, der Herren Langenbach und Nolting.

Einmal im Jahr kommen die Fahnen aus ihrem Depot. Schon vor Jahren hat Maria Holtkamp die teils viele Jahrzehnte alten Stücke gesichtet und sorgfältig sortiert. So können wir in jedem Jahr die auf Jubiläen hinweisenden Fahmen leicht herausholen und präsentieren.

Hier die Symbole der Jahrgänge 1968 und 1978.

17:15 Uhr: Noch ist die Aula fast leer. Johannes Gospos und Ralf Reilmann vom Siebener-Ausschuss.

Wie in jedem Jahr eröffnet die jüngste Abiturientia das Fest: Hier der Einzug der 2017er, die in erfreulich großer Zahl erschienen waren.

Das BlasO unter der Leitung von Alfred Holtmann sorgte auch in diesem Jahr

für den musikalischen Rahmen unseres Farbenfestes.

Auf dem Farbenfest begegnen sich Generationen von Paulinern:

Thomas Feldmeier (1968), Günther Fincke (1940/41) und Hans-Peter Boer (1969) ; v.r.n.l.

Weitere Bilder und Berichte vom Farbenfest folgen in den nächsten Tagen!


... Neues aus dem Siebener-Ausschuss:

 

Paulinerinnen und Pauliner,

 

das Jahr 2017 war für unsere Schule wie auch für unsere Gemeinschaft von erheblicher Bedeutung. Am Paulinum hatten wir uns von Herrn Dr. Grave zu verabschieden, der in den verdienten Ruhestand gegangen ist.  Im Auftrag des Siebener-Ausschusses dankte sein Vorsitzender Hans-Peter Boer Herrn Dr. Grave für die langjährige gute Zusammenarbeit. Auf die Verbschiedung des langjährigen  Schulleiters gehen wir weiter unten ein.

 

Für unsere Vereinigung war 2017 ein weiteres Jahr der Konsolidierung. Die allerseits mit Recht bedauerte Einstellung der Schola in Papierform ist uns nicht leicht gefallen. Jedoch zeigt sich, dass die Zugriffe auf die Homepage www.alt-pauliner.de beachtlich sind. Im Kalender-Jahr 2017 haben 4.475 Besucher sich auf diesem Internetauftritt umgesehen und dabei 18.425 Einzelseiten aufgerufen. Das Interesse ist beständig: Im Zeitraum vom 1. Februar 2016, als wir die Homepage schalteten, bis zum 1. Februar 2018  haben insgesamt 8714 Besuche mit 39.325 Aufrufen stattgefunden. Besonders wichtig: Eure Spenden sind weiterhin geflossen und haben es uns ermöglicht, einmal die Kosten für die Organisation der Vereinigung (Versand etc.) zu tragen. Zum anderen sind wir finanziell wieder beweglich und können etwas für die jungen Leute an unserer alten Schule tun. Zum Farbenfest 2017 konnten wir dem BlasO die Anschaffung einer schönen Tuba ermöglichen (750 €), ferner haben wir die Mitwirkung der Bläsergruppe beim Spektakel „Vivat Pax!“ mit 1.000 € gefördert und konnten letztlich noch die Ausstattung des SV-Raumes (1.200 €) mittragen. Ein herzlicher Dank Euch allen für Eure Spendenbereitschaft.

 

Der Siebener-Ausschuss hat sich mit dem engeren Vorstand am 29. Januar 2017 und am 3. Januar 2018, in größerer Runde am 27. März 2017, am 3. Juli 2017  und am 26. Januar 2018 getroffen. Dankbar sind wir unserem Schriftführer  Peter Newels (1986), der uns in der "Villa Paulina" einen wunderbaren Tagungsort gastfrei geboten hat.

 

Als Mitglied des Siebener-Ausschusses hat sich Pfarrer em. Wolfgang Böcker (1955) verabschiedet. Seine langjährige Mitwirkung wird noch eine eigene Ehrung finden. Seine Nachfolge hat Johannes Gospos (1983) , z. Zt. Polizeipfarrer und Lehrbeauftragter, angetreten. Auch Lubert Winnecken (1986) ist in den Ausschuss eingetreten. Dennoch auch hier erneut  der freundliche Aufruf zum Mitmachen. Besonders würden wir uns über ein Engagement von „Paulinen“ freuen.

 

Zudem: Eine Sitzung in der „Villa Paulina“ ist inzwischen ein Erlebnis.

-spe -

 


Einige Hinweise zum Farbenfest 2018


Neue Medieneinrichtung für den SV-Raum

Der Beitrag der Alt-Pauliner zum neuen SV-Raum: Bildschirm und Technik
Der Beitrag der Alt-Pauliner zum neuen SV-Raum: Bildschirm und Technik

Am 13. 7. 2017 wurde Dr. Gerd Grave als Schulleiter des Paulinums verabschiedet. Der Siebener-Ausschuss hat einstimmig beschlossen, ausdrücklich als "Hommage" an ihn ein von Herrn Grave angeregtes und unterstütztes Projekt der Schülerschaft nachhaltig zu unterstützen. Der neue SV-Raum hat eine angemessene Einrichtung auch mit neuen Medien bekommen. Hierzu steuerten die Alten Pauliner eine Spende in Höhe von  1.200 € bei. Im Auftrag des Siebener-Ausschusses dankte sein Vorsitzender Hans-Peter Boer (2.v.r.) Herrn Dr. Grave (3.v.r.) für die langjährige gute Zusammenarbeit. Hier die Vertreter der Schülerschaft und Stellv. Schulleiter Markus Hanses.

 

 

 

Das SV-Team welches sich in besonderer Weise für die Einrichtung des neuen SV-Raumes einsetzt: V.l. Johanna Althoff, Johannes Rensing, Amory Backhaus, Julia Ta und  SV-Verbindungslehrer Tim Neubert.

In einer feierlichen Stunde, die vom Blasorchester festlich begleitet wurde, verabschiedete sich am 13. Juli Dr. Gerd Grave nach 16 Jahren an der Spitze des Paulinums. Vertreter der Elternschaft, der Schülerinnen und Schüler bedankten sich in pointierten Reden. Für den Schulträger  sprach Stadtdirektor Thomas Paal.   Ein Ausführlicher Bericht über die Verabschiedung des langjährigen Schulleiters steht auf der Seite des Paulinums unter "Archiv" zum 14. 7. 2017: HIER


 Im Rahmen der Verabschiedungsfeier von Herrn Dr. Grave als Leiter des Paulinums sprach Stadtdirektor Thomas Paal ein Grußwort seitens des Schulträgers. Wir fanden seine Ausführungen wegen der so deutlichen Ansprache von Tradition und Moderne unserer Schule bemerkenswert und danken Herrn Paal für die Erlaubnis, seinen Text in unsere Mitteilungen und auf diese Seite  zu übernehmen.

 

 "Sehr geehrter Herr Dr. Grave,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

16 Jahre Schulleitung an der ältesten Schule Deutschlands und einem der ältesten Gymnasien Europas sind an der Lebenszeit des Paulinums von über 1200 Jahren gemessen wenig. Im Berufsleben ist es eine lange Zeit, die auch in Ihrem Leben, Herr Dr. Grave, sicherlich einen besonderen Platz einnimmt.

 

 „De brevitate“ – ich bin mir sicher, dass hier in diesem Raum viele Menschen automatisch in Gedanken  „vitae“ ergänzen, an den Lateinunterricht zurückdenken und sich nicht nur über gemeinsame Zeiten mit Seneca, sondern auch mit Cicero, Ovid und dem unvermeidlichen „Gallia est omnis divisa...“ erinnern. Aber nein, nicht de brevitate vitae, sondern de brevitate orationis soll es heißen. Ich bin gehalten, mich kurz zu fassen.

 

Abschweifungen, so lieb sie mir sind, müssen unterbleiben. Ich soll einen direkten Weg wählen. Doch manches Mal liegt das Reizvolle, Interessante abseits, nur durch einen Umweg zu erreichen. Die Schritte mehr, die die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis machen. Das gilt für den Weg durchs Leben bei allem Ehrgeiz und aller Stringenz –wie für die Wanderung im tatsächlichen Sinne. Sie können bestimmt von vielen dieser Entdeckungen erzählen. Natürlich, es gibt sie, diese gleichförmige Wanderung auf spannungsarmen Wegen. Eher meditativ als anregend. So stelle ich mir Wandern in meiner Heimat am Niederrhein vor. So verwaltet man Aufgaben und Ämter. Sie haben nicht diesen ablenkungsfreien und spannungsarmen Weg bei Ihrer Wanderung als Leiter dieser Schule gewählt. Sie haben den Kopf gehoben und nach allen Seiten geschaut, ob es da nicht etwas gibt, das für Ihre Schule, Ihr Paulinum wichtig und besonders ist. Sie haben die älteste Schule Deutschlands zu einer Schule der Zukunft gemacht. Eine der ersten Europaschulen Nordrhein-Westfalens. Internationalität, die nicht nur ein bloßes Schlagwort ist. IB-World-School und ein intensives Engagement für Schülerinnen und Schüler mit Migrationsvorgeschichte. Zahlreiche Umweltaktivitäten prägen das Engagement dieser Schule, das z.B. den Umweltpreis der Stadt Münster in Silber einbrachte. Mit dem münsterschen Institut eco-transfer hat das Paulinum unter Ihnen als weithin überhaupt erste Schule einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt, der unter dem Titel „Weitblick“ - wie bezeichnend  – das nachhaltige Handeln an der Schule zusammenfasst. Und dann ist da noch Paulinchen, das das Paulinum zu Münsters erster Schule mit Ganztagespflegestelle macht. Nun schon seit 7 Jahren. Wahrhaft eine Schule der Zukunft.

 

Noch sind Sie, in wenigen Wochen waren Sie der Direktor dieser Schule. Klar und eindeutig in der Führung, wie mir noch jüngst von einer Mutter von Schülern dieser Schule sehr eindrücklich vermittelt wurde. Der Übergang in eine neue Phase Ihres Lebens steht an. Mit mehr Zeit für das Wandern in der Welt außerhalb des Kosmos Schule. Zeit für Neigungen und Wichtiges jenseits des Berufes. Sie stehen an einer Weggablung und Ihr Weg gehört nicht zu den bereits markierten. Kein Problem. Orientierung gibt Ihnen der Kompass des Gelebten. Der Abschweifung ist genug. Alleine geschuldet der geforderten Kürze. Komme ich nun zum Punkt oder besser zum Kern: Danke Herr Dr. Grave. Danke für 16 Jahre Schulleitung. Für 16 Jahre, in denen Sie das ehrwürdige Paulinum so leiteten und führten, dass es eine moderne, angesehene und zukunftsgerichtete Schule ist.

 

Ich wünsche Ihnen, Herr Dr. Grave, Gesundheit, Zufriedenheit, viele glückliche Momente, erlebnisreiche Reisen.

Das richtig gelebte Leben ist nicht kurz." 

 


Liebe Pauliner, speziell der Jahrgänge ca. 1965-1975,

mit der  Veröffentlichung eines längeren Textes von Prof. Dr. Volker Ladenthin (Uni Bonn) zur Wahrnehmung der Schulzeit um 1970 wollten wir eine Diskussion über diese Jahre eröffnen. Bisher hat uns das nur einige Gesprächsreaktionen eingefahren, leider noch nichts Schriftliches. Nunmehr weisen wir dringend wie herzlich auf ein Projekt hin, das  u.a. von der Volkskundlichen Kommission beim Landschaftsverband von Westfalen-Lippe gesteuert  wird:

 

"1968: Revolution in den Schulen!?

Schüler(protest)bewegung in der westfälischen Provinz".

 

Nähere Informationen zu diesem bemerkenswerten Untersuchungs-gegenstand, dem sich hoffentlich einige  Pauliner zuwenden, finden sich auf der oben verlinkten Seite des LWL, aber auch direkt bezogen auf unsere Schule  auf unserer Seite  HIER.


 

Thomas Kielinger (1959) begegnet uns in den Pfingsttagen 2017 als Londoner Korrespondent mit zumeist nachdenklichen und erschütternden Berichten und Kommentaren. (s.u.a. auf NTV) Der Con-Pauliner zeigt sich unserer Gemeinschaft verbunden und stellte uns kürzlich seinen Bericht  über die Feier zum 100. Semester 2009 zur Verfügung. Wer mehr nachlesen möchte: KLICK


1968 ? Das war doch mal was ? Lotse  versus  NPI

Das Jahr 1968 wird stets mit der sog. "Studenten-Revolte" in Verbindung gebracht. Der 11. April brachte  das Attentat auf Rudi Dutschke, viele Demos und Aktionen folgten. Im Mai gab es die Unruhen in Frankreich und die UIa fuhr nach Rom. Im Juni gab es eine neue Schülerzeitung am Paulinum (NPI, Titel s.o.) und Diskussionen zur politischen Lage gab es satt, im "NPI" wie im "Lotsen", der nunmehr links orientierten  klassischen Schülerzeitung unserer Schule. Arabeske am Rande: Die Redaktion des Lotsen saß überwiegend in der UIb, die des NPI  , von wenigen Ausnahmen abgesehen, in der UIa. Verfolgten die einen (ein wenig verbissen) die Weltrevolution, so gaben sich die anderen eher heiter-liberal und als Adepten eines gewissen Ralf Dahrendorf. Die einen erlebten (... erlitten?)  einen Lehrer, dem man, um seine Unterrichtsstunde gezielt zu sabotieren,  als Ablenkungs-Köder nur die aktuelle Nummer des  Spiegel auf die Fensterbank legen musste. Die anderen diskutierten im recht offen empfundenen Philosophie-Unterricht mit einem anderen Kollegen  von Hegel  über Marx zu Adorno und Popper.  Im folgenden Schuljahr 1968/69 gab man die Zeitungen weiter heraus; dann  war man im Abitur, lehnte mehrheitlich eine Fahne ab, trug aber trotzdem bunte Mützen in Blau, Gelb und Gold, nicht zufällig zwei Farben dabei, die sich die F.D.P. gegeben hatte. Das hatte man in der Diskussion aber nicht öffentlich bekundet und so (zufällig?)  eine Mehrheit bekommen.

 

Man war aber vielfältig auseinander: Es gab eine problematische empfundene  Abi-Rede aus purer linker Sicht, ohne Gruß und Dank an irgendeine Seite ; spontan erhob sich ein ehemaliger Schülersprecher und wahrte zumindest den Anstand in einem stilvollen Grußwort an Schule, Kollegium und Elternschaft. Ein größere Gruppe der Abiturientia entfleuchte zeitnah nach Berlin, um dort mit grünem Personalausweis zu studieren und so zuvörderst dem Militärdienst - nicht zuletzt aber auch dem Zivildienst - zu entgehen.

 

Die politischen Diskussionen waren jedoch spannend; die Konservativen wie die eher Liberalen hatten vom Sozialismus jeglicher Spielart und seinen Experimenten die Nase gestrichen voll, als  am 21. August 1968 die Truppen des Warschauer Paktes das zarte Pflänzchen des "Prager Frühlings" mit ihren Panzern niederwalzten. Unvergessen jener Vormittag , an dem wir als Stufe im Musiksaal die aktuellen Radio-Übertragungen verfolgten. Unterricht fand nur bedingt statt.  Zwei Unentwegte aus dem Jahrgang, beide späterhin nicht unprominent, hingen noch ein großes Transparent an die Turnhalle: "Lang leben Dubcek und Svoboda!" - natürlich auf Tschechisch!

 

Keine Frage: Die Diskussionen jener Jahre haben lebenslange Wirkungen erbracht und eine Reihe von Biographien geprägt, übrigens auch mit kritisch zu betrachtenden Ergebnissen.

 

Beim Landschaftsverband von Westfalen-Lippe hat die Volkskundliche Kommission in Verbindung mit dem Stadtmuseum in Lemgo ein Projekt gestartet, das die Ereignisse von 1968 in den Schulen näher betrachten und untersuchen will. Dringend wie herzlich bitten wir unsere Con-Pauliner, etwa aus den Jahrgängen 1965-1975, sich einmal etwas Zeit zu nehmen, ggf. Erinnerungen niederzulegen, Quellen und Zeugnisse zu sortieren und womöglich  der untersuchenden Kommission zur Verfügung zu stellen. Es besteht auch die Möglichkeit zu Interviews.

 

Kontaktperson ist Frau  Christiane Cantauw MA in Münster, die sich über jede Nachricht und jeden Kontakt in dieser Sache freut. Hier ihre Kontaktdaten:

 

Christiane Cantauw M.A.

c/o Volkskundliche Kommission beim LWL

Tel.: (0251) 83-24404
Fax: (0251) 83-28393
E-Mail: christiane.cantauw@lwl.org

 

Zum Projekt ist auch ein Blog eingerichtet, der unter dem schönen Titel

"mehr als dagegen" firmiert. Hier der entsprechende Link.

 

Im kommenden Jahr soll das Projekt in Lemgo in einer Ausstellung im "Hexenbürgermeisterhaus" präsentiert werden.

- spe -


 Das flotte Editorial der Nr. 1 des "Neuen Paulinischen Intelligenzblattes" vom Sommer 1968. Die Ausgabe berichtete u.a. vom Prager Frühling, über Ralf Dahrendorf und die FDP, über paulinische Traditionen und die Vorbereitungen für die Olympiade in Mexiko aus medizinischer Sicht. Auch gab es ein Interview mit Heinrich Lohmeier, dem so verehrten Hausmeister jener Jahre. 

Die Weltrevolution war im NPI jedenfalls  kein Thema.


 Titelblatt der Ausgabe 1969-II des "Lotsen". Graphisch war der interessanter gestaltet als das NPI, das trotz behaupteter Beziehung zu den Herrschenden über noch weniger Geld verfügte. Man beachte das schöne Titelblatt mit den versteckten mehr oder weniger Prominenten jener Zeit (... oder gar unserer Schule!) Die 1969er hatten als einzige Abiturientia einen plattdeutschen Spruch: "Laot Wiärks men gaohn!". Gefunden im Brauhaus von Pinkus Müller!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum und Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 1969-II  des "Lotsen" mit beachtlicher Graphik, ganz im Stil der Zeit.


EJS ? Das Kunst-Ding? CP Prof Dr. Speckmann (1959)  aktiv!

 

Am 3. Mai a.c. stellte Prof. Dr. Erwin Josef Speckmann sein neues Buch vor:

 

Das Kunst-Ding

- Braucht Kunst einen dinglichen Ausdruck?

Ein Vorwort aus Hirnforschung und künstlerischer Praxis

Münster / Daedalus / 2017

 

Unser Con-Pauliner vom Jahrgang 1959 ist nicht nur ein weltweit anerkannter Hirn-Forscher mit breitester wissenschaftlicher Tätigkeit, er hat sich auch stets mit den Fragen von Kunst und Kreativität im Zusammenhang mit den Aktivitäten  unseres  "Oberstübchens"  beschäftigt.

 

Sein vielbeachtete Buch "Das Gehirn meiner Kunst - Kreativität und das selbstbewusste Gehirn" (2008 / 2. Aufl.  2012) legt davon ebenso Zeugnis ab wie die eigene künstlerische Tätigkeit Speckmanns, die sich in Ausstellungen und Publikationen niedergeschlagen hat. Der Autor wies heiter lächelnd auf seine Berufung als Künstler hin; die Praxis werde durch ein naturwissen-schaftliches Hobby, die Hirnforschung nämlich, deutlich erleichtert!

 

Die Buchvorstellung fand statt im Lehrgebäude Scharnhorststraße 100 (Ehem. PH I) vor einem fast voll besetzten Hörsaal. Hier brillierte Prof. Speckmann fundiert in der Sache, humorvoll im Ton über sein so anspruchsvolles Thema. Eine Diskussion beschloss die Veranstaltung.

 

Weitere Informationen zu Erwin Josef Speckmann hier.


Älteste Schule Deutschlands? Klare Entscheidung am Ball!

Münster.  Zur Tradition ist unterdessen das alljährliche Fußballspiel zwischen dem Carolinum Osnabrück und dem Paulinum Münster geworden. Dabei geht es um den von den Historikern ungelösten Streit, welche Schule das älteste, ununterbrochen bestehende Bildungsinstitut in Deutschland ist. Der Sieger des Fußballspiels darf in den folgenden zwölf Monaten behaupten, die älteste Schule Deutschlands zu vertreten. Die 15. Auflage gewannen unsere Pauliner-Mannschaft am 29.3. 2017 mit 3:0. Schon auf dem Farbenfest gratulierten die Alten Pauliner herzlich.

 

Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der Seite des Paulinums: Hier.


Bucherscheinung

Henning Stoffers hat ein weiteres, reich bebildertes Münster-Buch herausgebracht: ,Münster zurückgeblättert - Band 2'.

 

Zwei Aufsätze behandeln unser Paulinum, Franz Homoet und Max Geisberg. Weitere Themen sind u.a. die ersten Nachkriegsjahre in Münster, die Körbe der Täufer und der münstersche Wochenmarkt.

 

Zu beziehen im Buchhandel oder beim Verlag.