Aktuelles!    Letzte Aktualisierung der Seite am 10. Juli 2022


Details zu den letzten Aktualisierungen:

 

 

- 7er Prof. Dr. Bernhard Stüer (1966 II) plötzlich verstorben . Nachruf HIER

- Eíne erste Bilderserie vom Farbenfest ist eingestellt! Weitere Berichte 

- Die Schola 79 (parva) = NF 6 für 2022 ist eingestellt. LINK

- Der Spendenbutton ist jetzt "scharf geschaltet"!  

- HIER  entsteht der Auftritt der Abiturientia Paulina 2022 

- Nachrufe 2021 und 2022 aktualisiert

- Rundbriefe von 1997 - 2022  im Schola-Archiv jetzt komplett


Paulinerinnen und Pauliner,

 

endlich klappt es mit der Anmeldung zum Newsletter und zur "Schola Parva", unserem kleinen Mitteilungsblatt. Wir danken dem Team Christian Gerner und Johannes Tyczewski für ihren unermüdlichen Einsatz zur  "Digitalization of old school".     :-) 

 

Bitte auf der 1. Seite "Willkommen"  im Feld unten Name und E-Mail-Adresse eintragen;

abschicken; fertig. So verpasst Ihr nichts mehr.

 

Schaut auch mal bei Instagram unter "altpauliner" nach. Da wird's bunt!



... vielleicht doch wieder mit Pauken und Trompeten! Am 10. Juni 2022!

 

Wir fanden im Gästebuch einen Beitrag unseres CP Dr. Wolfgang Marguc, der in Roskilde / DK lebt und dort auch in einem "Salonorchester" das Horn bläst. Er notiert:

 

"Zum Jahreswechsel 2021/2022 dem Orchester von einem alten Ehrenmitglied. (...)



O   TEMPORA    INANIA    ITERVM    ANNVS    ABIT    SINE    TIBIA    ET    TVBA



Ach, welch fade Zeiten, wieder geht ein Jahr dahin ohne Flauto und Tromba



(in dem auch weder Bombardon noch Basun aus Furcht vor wirbelnden Aerosolen ungehindert tönen und Ohr und Gemüt erfreuen konnten)".

 

Die 7er danken Dr. Wolfgang Marguc (1963) für diese schöne Botschaft!

"Mange Tak!" in die dänische Königsstadt  Roskilde!

 


Aus der Abiturientia 1956 (130. Semester) trafen sich am Nachmittag des 16. 9. 2021 im Himmelreich sieben Alte Pauliner und gedachten der glorreichen Schulzeit, die unter dem Motto stand: non scholae, sed vitae discimus.

Franz-Egon Humborg


Natürlich haben viele unserer Besucher die Weihnachtsdarstellung auf der Startseite "Willkommen" erkannt. Sie stammt vom Schöppinger Altar, zu dem unser CP Wolfgang Böcker (1955)  eine besondere  Verbindung hat. Hierzu schrieb  "Heimat Westfalen" - die Verbandszeitschrift des Westfälischen Heimatbundes in ihrer Nummer 05/2021, S. 54:

 

"In seiner jüngsten Veröffentlichung „Eine gemalte Predigt“ beschäftigt sich Pfarrer em. Wolfgang Böcker intensiv mit dem berühmten Schöppinger Altar und belegt seine ganz besondere Beziehung zu ihm. Über Jahrzehnte, seit 1975, hat Böcker als Pfarrer in dieser Gemeinde gearbeitet und fast an jedem Tag unmittelbar vor dem großen Flügelaltar die hl. Messe gefeiert. Damit wird sein Blick auf das Kunstwerk schon ein besonderer, zumal der Schöppinger Altar der Einzige der großen Flügelaltäre Westfalens ist, der seit seiner Entstehung ununterbrochen über etwa 550 Jahre an dem ihm zugedachten Ort steht - und bis heute unmittelbar in die religiöse Praxis von Alltag und Festtag eingebunden ist. Die Ausstrahlung dieses Kunstwerkes, seine Wirkung auf den Betrachter ist im Umfeld eines lebendigen Gotteshauses notwendig eine andere als in einem Museum, das seine eigenen Inszenierungen gestalten muss. Damit wird der Blick des Autors als Theologe, Seelsorger und Bibelkenner virulent; es ist eben kein rein kunstwissenschaftlicher Zugang gesetzt, vielmehr sucht und findet Böcker die theologischen Zusammenhänge, führt unmittelbar ein in die Welt des Glaubens und der christlichen Botschaft und kommt so zu bemerkenswerten Interpretationen und Hinweisen. Dabei geht er Beispielen mittelalterlicher Symbolik und Zeichenhaftigkeit nicht aus dem Weg, die unseren Altvorderen oft leichter zugänglich waren.

 

Nach Böckers Urteil ist der Schöppinger Altar eben keine rein abbildende, illustrierende Darstellung im Sinne einer biblia pauperum, vielmehr eine „gemalte Predigt“. (Dem Nomen „Predigt“ allerdings vermag Rezensent nicht so viel abzugewinnen, denn hier wäre „Verkündigung“ schlüssiger.)

 

Ergänzend zu dieser Hauptlinie des Buches bringt Böcker viele wissenschaftlich belegte Informationen über die Arbeiten des Schöppinger Meisters und seines zeitlichen Umfeldes. Wir kennen ja nicht einmal den Namen des Malers, wissen nur, dass er um 1450-1470 wohl in Münster gearbeitet hat und Einflüsse der Flamen Rogier van der Weyden und des „Meisters von Flemalle“ verarbeitet hat. Auch die „Verwandten des Schöppingers“ sind beschrieben und dokumentiert; durch zahlreiche Detailaufnahmen aus dem Flügelaltar werden die einzelnen Szenen  zu den Festkreisen von Weihnachten und Ostern dem Betrachter nahegebracht. Den Detailthemen sind jeweils Kommentare und die erläuternden Zitate aus der Bibel zugeordnet, aber nicht allein bezogen auf die dargestellte Handlung, vielmehr in der Zusammenschau der christlichen Botschaft.

 

Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht und man nimmt es gerne zur Hand. Zugleich aber ist den Freunden westfälischer Kunst und Geschichte zu empfehlen, die Schönheiten des Flügelalters in Schöppingen, an Ort und Stelle in der stimmungsvollen Kirche St. Brictius selbst, auf sich wirken zu lassen. Eine Führung und Betrachtung mit Pfarrer em. Wolfgang Böcker kann möglicherweise besonderer Schwerpunkt einer solchen „Wallfahrt“ werden.

 

Wolfgang Böcker, Eine gemalte Predigt, Münster (Dialog-Verlag) 2021, 128 S. 19,80 €

 

 


Paulinerinnen und Pauliner,

Corona her oder hin - wir haben uns im Siebener-Ausschuss in unserer Video-Konferenz vom  24. November 2021  dahingehend mit Herr Dr. Franke, dem Schulleiter des Paulinum,  verständigt, einen Termin für das Farbenfest 2022 zumindest zu planen. Natürlich wissen wir nicht, ob bis dahin die pandemische Lage beendet werden konnte und wir kennen natürlich nicht die möglichen Rahmenbedingungen. Den Termin wenigstens wollen wir planen:

Am Freitag, den 10. Juni 2022

 

soll unser traditionelles Jahresfest nach zweijähriger Unterbrechung erneut starten.

Drücken wir alle die Daumen dazu!


2.11.2021: Günther Fincke (Kriegsabiturientia 1940/41) wird 100


Schöppingen, 29. Oktober 2021

 

TIBI   GVENTHER   FINCKE

CONPAVLINO   ANNORVM   CENTENARIO

ATQVE   PRO   ANNIS   DONATI

PRAETERITIS   VENIENTIBVS   FVTVRISQVE

GRATIAS   AGENTI 

CENTIES   VIVAS

 

  Für Dich, Günther Fincke,

Conpauliner, hundertfach an Jahren,

       der Dank sagt für die geschenkten Jahre,

              die vergangenen, die gegenwärtigen und zukünftigen! 

            Hundertmal sollst Du leben!

 

Lieber CP Günther Fincke!

zum außergewöhnlichen Jubelfest, zum      100.  Geburtstag

herzliche Glück- und Segenswünsche!

 

          Nächstens werd` ich sechzig,

          nach dem Himmel lechz` ich,

          doch, o Gott, es hat noch Zeit,

          lang ist ja die Ewigkeit.

          Füg, o Gott, noch zehn hinzu,

          bevor Du gibst die ewge Ruh!

          Zehn zu sechzig – dann ergibt sich

          die schöne Zahl von siebzig.

          Doch noch höher geht mein Ziel,

          nochmal zehn wär` nicht zuviel;

          denn wer siebzig, macht sich

          Hoffnung auch auf achtzig.

          Doch, ich wär` nicht einzig,

          erreicht ich gar die neunzig.

          Schließlich wär` ich nicht verwundert,

          brächt‘ ich`s gar auf hundert!

                    (Bischof Johann Baptist Sproll 1870-1949)

(von mir hinzugefügt:)

          Doch wir wollen weitersehn:                                       

          Vielleicht erreich ich gar die hundertzehn!       

 

                                                                                           Ihr Conpauliner

                                                                           Pfarrer em. Wolfgang Böcker (AP 1955) 




Ein Dilemma - und die Möglichkeiten seiner Überwindung:

Eine Mail, die uns vor einigen Tagen erreichte, zeigt das Dilemma, vor dem Klassenkameraden stehen, wenn sie nach Jahrzehnten manchmal doch wieder an die Jugend- und Schulerinnerungen anschließen wollen - und die Kontakte lange abgerissen sind. Interessenten  speziell des Jubeljahrgangs 1971 sind herzlich gebeten, sich beim Siebener-Ausschuss  zu melden: info@alt-pauliner.de 

 

Moin,

 

als Absolvent des Abijahrgangs 1971 (damalige OI-b, KL Dr. Pahnke), möchte ich gerne bei Ihnen anfragen, ob Sie mir einen Ansprechpartner unseres Jahrganges oder unserer damaligen Klasse nennen können? Da wir ja in diesem Jahr das 100. Semester feiern können, überlege ich, zum Farbenfest (so es dann stattfinden kann) nach MS zu kommen.

 

Leider ist in den letzten nun über 40 Jahren meiner Abwesenheit aus Münster der Kontakt zu den alten Schulkameraden vollständig abgebrochen, wir sind auch (in den 1980ern und zuletzt 2007) zuviel durch Deutschland hin und hergezogen, als dass jemand unsere Spur hätte nachverfolgen können. Es wäre ja schön, zu erfahren, ob der Jahrgang im Umfeld des Farbenfestes weitere Aktivitäten plant.

 

Gerne können Sie auch dieses Email und meine Anschrift an einen "Kümmerer" des Jahrgangs weiterleiten, falls Ihnen einer bekannt ist.

Für Ihre Mithilfe bedankt sich im Voraus

 

und grüßt herzlich aus dem Schwarzwald ……


Download
Thomas Kielinger (AP 1959), London, zur deutschen Corona-Impf-Aktion
For Germans, Britain is now the grown-up

Im "Daily Telegraph" vom 2. März a.c. erklärt Thomas Kielinger OBE, "unser Mann an der Themse", seinen britischen Lesern die Probleme, die die Covid-Impfaktionen in Deutschland erschweren.
DTL_20210302_null_null_01_14.pdf
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Auch die 7er werden digital: Die Sitzung des Vorstandes unserer Vereinigung fand am 20. Januar in einem Video-Meeting statt und ist doch recht  gut verlaufen.
Auch die 7er werden digital: Die Sitzung des Vorstandes unserer Vereinigung fand am 20. Januar in einem Video-Meeting statt und ist doch recht gut verlaufen.

 

Eine Information nachträglich:

Unsere Internetseite www.alt-pauliner.de zählte im vergangenen Jahr

 

(01.01.– 31.12.2020)  8.843 Besuche mit 27.537 Seitenaufrufen.

 


Neues Buch: Wolfgang Böcker (1955) zu "seinem"  Schöppinger Altar:



Ein Hinweis : Leisten Sie sich einmal einen Blick

auf die Website unserer Schule:

Dank dem Lehrerkollegium für das anregende, optisch bunte,

vielfältige Bild der Solidarität in Corona-Zeiten.

 

Und dann erst mal der neue Image-Film

 

"Willkommen am Paulinum"!

 

Zu seiner Realisierung haben wir alle als

Vereinigung der Alten Pauliner e.V.

entscheidend beigetragen.

  

www.paulinum.eu

 

Hierzu auch eine Info unter  "Projekte & Aktivitäten".

 

Eine bemerkenswerte Darstellung des Schulstarts  August 2020   unter Corona-Bedingungen auch am Paulinum bringt der WDR in einer Radio-Sendung. 

Hier der Link dazu:

 

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-das-feature/audio-schulstart-in-zeiten-von-corona-100.html


Corona: Farbenfest  am  27.3.  abgesagt!

Dennoch: Den Jubelsemestern 2020 ein herzlicher Gruß:

Am letzten  März-Wochenende, so der Plan, hätte das Farbenfest 2020 stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie musste es leider ausfallen. Der Siebener-Ausschuss gratuliert daher auf diesem Wege den noch lebenden Con-Paulinern der Abiturientia Paulina von 1960 sehr herzlich zum 120. Semester.

 

Der Verstorbenen sei freundlich gedacht.

 

Der kleine Bilderbogen zeigt die Ereignisse, Stimmungen

und Personen jener Jahre.

 

Die Namensliste, Bilder und Karten dieses Jahrgangs   HIER .

 

Zudem empfehlen wir die Lektüre der Schola 2010, in der Berichte und Bilder der 1960er  zum 100. Semester zu finden sind: ARCHIV

 

Münster, am 27. März 2020

Freundschaftlich: Der Siebener-Ausschuss

Verabschiedung auf dem Schulhof  durch den Schulleiter Hermann Hugenroth / Detail vom Kutschenumzug
Verabschiedung auf dem Schulhof durch den Schulleiter Hermann Hugenroth / Detail vom Kutschenumzug
Auf dem Domplatz: Im Hintergrund das wenig später abgerissene Diözesan-Museum mit seinem  romanischen Säulengang (aus Stift Asbeck)
Auf dem Domplatz: Im Hintergrund das wenig später abgerissene Diözesan-Museum mit seinem romanischen Säulengang (aus Stift Asbeck)
Die Klasse OIa mit ihrem Ordinarius Kresing
Die Klasse OIa mit ihrem Ordinarius Kresing

Dem 100. Semester, der Abiturientia Paulina von 1970

gilt ein herzlicher Gruß. Er gehört zu den ersten Jahrgängen, bei denen die traditionellen Abiturfeiern mehr oder minder ausgesetzt wurden. Auch scheinen sich die Kontakte seit jenen Jahren zunächst mehr auf die Klassen, dann auf die Kursgemeinschaften speziell

der Leistungskurse zu konzentrieren.

 

Die Redaktion freut sich in jedem Fall über Nachrichten und Bilder.

 

Näheres zu den 1970ern HIER.




Einige Zahlen  zur Nutzung unserer Internet-Präsenz  im Jahr 2019:

 

Unsere Homepage ist im abgelaufenen Jahr 2019 auf weiter steigendes Interesse gestoßen. In der Zeit vom  1. Januar  bis  31. 12. 2019  zählten wir 7.734 Besuche(r) (2018 = 6.628) , die 25.058  Seiten aufgerufen haben (2018 = 23.520). 36 % der Aufrufe erfolgten über Mobilgeräte (2018 = 27 %). Besondere Aktivitäten sind wie in den Vorjahren auch in den Wochen vor dem Farbenfest zu registrieren.

 

Natürlich wird es einen Briefversand etwa Ende Januar geben, in dem wir die Einladung zum Farbenfest am 27. März 2020, weitere Infos und einen Überweisungsträger für unsere Spendenaktionen schicken.

 

Der Siebener-Ausschuss dankt für Euer Interesse und Eure Unterstützung im vergangenen Jahr!


Nur wenig bekannt ist, dass ein "Alter Pauliner" im 16. Jahrhundert wesentliche Beiträge zur Reformation  in Norddeutschland geleistet hat. Hermann Bonnus wurde 1504 in Quakenbrück geboren, besuchte das Paulinum in Münster, studierte in Wittenberg und schuf u.a. eine reformierte Kirchenordnung für Osnabrück und arbeitete an der niederdeutschen Bibelübersetzung mit, der sog. Lübecker Bibel; Bonnus war in Lübeck erster Rektor der berühmten Lateinschule Katharineum und erster Superintendent der Hansestadt Lübeck . Der Reformator war jetzt am Paulinum  Thema in den ev. Religionskursen von Frau Plate und Frau Weingardt. Zu Gast waren Hans-Neidhardt Hansch, zu Hermann Bonnus forschender Superintendent im Ruhestand, sowie Paul Gärtner, Vorsitzender des Hermann-Bonnus-Geburtshauses, eines Museums in Quakenbrück, das gerade renoviert und neugestaltet wird.

 

Näheres dazu auf der Internetseite des Paulinums  HIER 

 

Zu Bonnus der ausführliche  Eintrag bei Wikipedia HIER  


 

 Farbenfest 2019: Günther Fincke (1941) und Gisbert Maué (1949)

 

Unitas-Verband ehrt Günther Fincke

 

"Beim jüngsten Vereinsfest der münsterischen Unitas-Vereine ist der Münsteraner Günther Fincke (98) mit der silbernen Nadel des katholischen Studentenverbandes Unitas (UV) geehrt worden. Der Philisterzirkelvorsitzende und Geschäftsführer des Unitas-Verbandes Hendrik Koors überreichte die Ehrung, die als eine der höchsten Auszeichnungen des Unitas-Verbandes gilt. Günther Fincke, 1921 in Potsdam  geboren, Mitglied der Abiturientia 1940 des Gymnasium Paulinum, ist der letzte noch lebende Unitarier aus den Wiederbegründungssemestern des Unitas-Verbandes nach dem Zweiten Weltkrieg. Noch heute ist er, wie Hendrik Koors es bei der Ehrung formulierte, im hohen Alter von 98 Jahren der 'Motor des Philisterzirkels der Unitarier in Münster."

Westfälische Nachrichten Nr. 285 / 9.12.2019, RMS03

 

Der Siebener-Ausschuss gratuliert Günther Fincke zu dieser Ehrung sehr herzlich und dankt ihm für seine jahrzehntelange Treue gegenüber der Altschülerschaft und der "Schola Paulina". Auf den Farbenfesten der letzten Jahre ist Günther Fincke meist "unser Ältester". Das Bild oben zeigt ihn auf dem Farbenfest 2019 gemeinsam mit Gisbert Maué (1949)

 

Das Schicksal  der damaligen Kriegs-Jahrgänge sei uns ständige Mahnung zum Frieden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übergabe unseres Archives an das Stadtarchiv Münster:

Rechts Frau Anja Gussek (Stellv. Archivleiterin), links Hans-Peter Boer vom Siebener-Ausschuss.

 

Präsentiert werden die Portraits der Abiturientia Paulina 1882, die sich in Einzelbildern hat ablichten lassen.

Archivbestand  der "Vereinigung der Alten Pauliner e.V." geht ins Stadtarchiv Münster

 

Der Siebener-Aussschuss hat einstimmig beschlossen, der schönen Aktenbestand der Vereinigung als Depositum ins Stadtarchiv zu geben. Dies ist inzwischen am 16. Oktober 2019 erfolgt. Der Bestand wird nun fachlich optimal untersucht, aufgearbeitet und zu Forschungszwecken geöffnet. Ein entsprechender Depositalvertrag wurde mit dem Stadtarchiv abgeschlossen.

 

Vorbemerkung zur Provenienz:

 

Die Vereinigung der Alten Pauliner e.V. hat ihre Wurzeln in einem „Siebener-Ausschuss“, der 1931 gegründet wurde. Motor der Gründung war Max Geisberg, Pauliner-Abiturient des Jahrgangs 1896, der bekannte Kunsthistoriker und Direktor des Landesmuseums. Hierzu nähere  Informationen, die Dr. Franz-Egon Humborg verfasst hat, über diesen  LINK:

 

Zum Bestand: Den wesentlichen Teil der im Stadtarchiv Münster zu deponierenden Akten hat am 8. Januar 2019 CP-7er Dr. Werner Temme dem  jetzigen Vorstand übergeben. Die Unterlagen waren bei einem Sohn unseres CP Dr. Theo Hollenders nach dessen Tod (2012) in drei Umzugskartons sicher aufbewahrt worden. Ihm danken wir für die Sorgfalt in dieser Angelegenheit. Die Aktenlage zeigt, dass sich der Bestand aus den Handakten unserer Con-Pauliner Hollenders, Hinricher und Schulze Buschhoff zusammensetzt. Vereinzelte ältere Unterlagen sind von diesen Herren eher beiläufig gesammelt worden. Diese sind zusammengefügt in acht Stehordnern, einer umfangreichen Mappensammlung und einer Reihe von Drucken. Auch Fotos zählen dazu.

 

Einen schönen Bestand von drei Aktenordnern und einem Fotoalbum haben wir 2014 von Frau Inge Uppenkamp (Münster), der Witwe des langjährigen Vorsitzenden Dr. Hansludwig Uppenkamp erhalten. In diesen Ordnern wird die Geschichte des Freundesbundes der Abiturientia Paulina von 1929 exemplarisch festgehalten, von den Erlebnissen der Schulzeit bis zum Tod des letzten Freundes. Uns ist bekannt, dass derartige Freundeskreise der Abiturientien existieren und wir würden uns freuen, deren Akten zur Komplettierung des Bestandes im Stadtarchiv zu erhalten. Heute können wir schon Prof. Dr. Speckmann (1959) für die Übergabe von Unterlagen aus seinem Familienarchiv danken.

 

Eine ganze Reihe von Druckwerken zählen zum Bestand:

 

    ·       Liederbücher der Abiturientien bis weit ins 19. Jh zurück

 

·       Einige Bier- und Schülerzeitungen

 

·       „Schola Paulina“, Rundschreiben des Siebener-Ausschusses, Jahrgänge ab 1956

       (Erfasst durch ein Register)

 

·       Zahlreiche Druckschriften  aus dem Umfeld des Paulinum

 

·       Jahresberichte des Paulinum von ca. 1880 – 1930

 

·       Jahresbericht 1829/30

 

·      Alle Abiturienten seit dem ersten Abitur im Jahre 1820 sind verzeichnet.

 

Erhalten haben sich auch zahlreiche Fotos aus einzelnen Schulaktionen, aus dem Blasorchester (Euphonia) und dem Gymnasial-Turnverein, von den Abiturientien und ihren Umzügen, vom Lehrerkollegium und der Petri-Kirche.

 

Sobald die Aufarbeitung des Bestandes erfolgt ist, kann er von allen Interessenten im Lesesaal des Stadtarchives eingesehen werden.

 

-spe- / 16. 10. 2019


Liebe Paulinerinnen und Pauliner,

eine Homepage ist ja schon was für die ältere Generation. :-), oder?  Deswegen sind wir ja auch bei Facebook vertreten; dort will aber auch nicht jeder hin. Daher verweisen wir auf das Netzwerk XING, wo es seit Jahren eine aktive Gruppe Alter Pauliner gibt. Diese wird von Johannes Rudolph (AP 1999) koordiniert und hat inzwischen 445 Mitglieder. Networking war schon immer eine Sache für Paulinerinnen und Pauliner; warum dann nicht auch auf diesem Wege? 

Bei Stayfriends haben sich  angeblich 1642 Personen als Alt-Pauliner eingetragen.

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Bucherscheinung

Henning Stoffers hat ein weiteres, reich bebildertes Münster-Buch herausgebracht: ,Münster zurückgeblättert - Band 2'.

 

Zwei Aufsätze behandeln unser Paulinum, Franz Homoet und Max Geisberg. Weitere Themen sind u.a. die ersten Nachkriegsjahre in Münster, die Körbe der Täufer und der münstersche Wochenmarkt.

 

Zu beziehen im Buchhandel oder beim Verlag.