Aktuelles!    Letzte Aktualisierung der Seite am 20.  September 2020


 

   [Hinweise auf das aktuelle Schulleben unter www.paulinum.eu:      [Hier]

 


Ein Hinweis : Leisten Sie sich einmal einen Blick auf die Website unserer Schule:

Dank dem Lehrerkollegium für das anregende, optisch bunte,

vielfältige Bild der Solidarität in Corona-Zeiten.

 

www.paulinum.eu

 

Eine bemerkenswerte Darstellung des Schulstarts  August 2020   unter Corona-Bedingungen auch am Paulinum bringt der WDR in einer Radio-Sendung. 

Hier der Link dazu:

 

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-das-feature/audio-schulstart-in-zeiten-von-corona-100.html


Bitte beachten:

Die Themen rund um unsere jüngste Abiturientia AD 2020 stehen jetzt weiter unten!

 


Details zu den letzten Aktualisierungen:

- Berichte aus dem Siebener-Ausschuss  HIER

- Schulstart am Paulinum im Radio. S.o. der Link

- Klaus Pohlmeyer (AP 1966-II) verstorben: In Memoriam 

- Fahnenübergabe und festliche Entlassung der Abiturientia Paulina 2020. S. u. hier unter "Aktuelles"

- Katharina Schöne, Abiturientin 2020, berichtet aus dem Alltag des Corona-Jahrgangs (s.u. und HIER)

- Thomas Kielinger (AP 1959) warnt, vor Corona zu resgnieren: LINK

- "Saftige Spende" für unsere Abiturienten 2020. S.u.

- Nachträge unter Pauliner-Persönlichkeiten

- Abi 1882: Die älteste erhaltene Bildersammlung eines Jahrgangs: HIER

- Nachruf Hanno Hentrich (AP 1973) HIER

- Heinrich Brüning (AP 1904) war von 1930-1932 Reichskanzler. LINK

- StDir'n a.D. Anna Deiter verstorben. HIER

- Wer unterstützt die Alt-Pauliner in ihrer "Digital-Offensive"? Ein Aufruf der 7er: Hier

- Ein Gruß an die Abiturientia 2020 zum Start in die Prüfungen: KLICK

- Anton "Toni" Müller (AP 1956) in München verstorben. Hier der Nachruf:

- 7er-Ausschuss: Ausführlicher Bericht zur Sitzung vom 2. März 2020: Hier

- Neue Unterseite "Aus der Corona":  HIER

- Nachruf Volker Möllerbernd (AP 1990) HIER

- Nachruf Sarah Börtz  (AP 2004):  HIER

- Glückwunsch unserem Ältesten: Walther Fincke (1937-I) 102 Jahre alt! (s.u.)

- Corona auch im Hohen Dom zu Münster: HIER

- Den Jubelsemestern 2020 ein herzlicher Gruß (s.u.)

- Die Hefte unserer "Schola" von 2014 zurück bis 1997 werden nach und nach ins ARCHIV gestellt.

- Ein Alter Pauliner als Reformator: Hermann Bonnus (1504-1548),  (s.u.)

- UNITAS ehrt Günther Fincke mit Silberner Nadel (s.u.)

- Beiträge und Bilder zur Bardophonie gesucht. Bitte Beitrag Haase (1968) im Gästebuch beachten! LINK

- Übergabe des Archives der Vereinigung an das Stadtarchiv Münster  (s.u.)

- Hinweis: Parallelen und Konkurrenzen, Das Paulinum und die Hohe Schule Burgsteinfurt  Hier

- Vor 75 Jahren am 20.Juli 1944: Auch ein Con-Pauliner im Kampf gegen Hitler: KLICK

- Großer Erfolg der Aktion der Abiturientia 69 zugunsten "digitalen Lernens": Hier

- Ein Dauerthema: Wer macht mit im Siebener-Ausschuss? KLICK

- Buchvorstellung: Königin - Elisabeth I. und der Kampf um England (Thomas Kielinger,1959) HIER

- "Schulzucht" und "Unruhe der Jugend": OStDir Hermann Hugenroth hierzu 1964 und 1968. Hier

- Thomas Kielinger, "Welt"-Korrespondent in London, über das Farbenfest 2009. Lesenswert: HIER


Die Vereinigung der Alten Pauliner e.V.,

vertreten durch seinen Siebener-Ausschuss,

gratuliert der Abiturientia Paulina 2020 recht herzlich.

 

Alles Gute! ---- Und einen gelingenden Start

in den neuen Lebensabschnitt!


Der ausführliche Bericht von der Verabschiedungsfeier auf dem

Schulhof des Paulinum ist HIER zu lesen.

 

Hier folgt der Bericht über den

Verabschiedungs-Gottesdienst im Hohen Dom

Blick in den Dom zum Beginn des Verabschiedungsgottesdienstes am 25. Juni 2020
Blick in den Dom zum Beginn des Verabschiedungsgottesdienstes am 25. Juni 2020

 

Das ungewöhnliche Jahr, geprägt von der Corona-Pandemie, hat immer wieder ungewöhnliche Situationen geschaffen. So fand der Verabschiedungsgottesdienst der Abiturientia Paulina 2020 schon am 25. Juni (Donnerstagabend) im St.Paulus-Dom statt und nicht, wie  seit Jahrhunderten gewohnt, am Morgen der feierlichen Entlassung in der Petri-Kirche.

 

Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp griff dies in seinem Grußwort heiter auf: Er freue sich, das Paulinum mal wieder am Orte seines Ursprungs  begrüßen zu können. Petrus und Paulus gehörten gewiss zusammen, aber sie seien auch nicht immer eines Sinnes gewesen. Insofern sei es ein gutes Zeichen, dass man sich zum Dank für die lange und nunmehr erfolgreich abgeschlossene  Schulzeit 2020 mit den Familien im Gotteshaus auf dem Horsteberg eingefunden habe. Im ökumenischen Geist gestaltete Pastorin Judith Schäfer von der Lukas-Gemeinde Münster den Gottesdienst mit. Die Feier war, begleitet von manchen überraschenden Problemstellungen, von einem Komitee der Abiturientia unter Leitung ihres Sprechers Johannes Groß vorbereitet worden.

 

Gerade der Dom  bietet den für die Corona-Abstände notwendigen Raum und die Plätze waren  für die Abiturientinnen und Abiturienten und ihre Begleitung sorgfältig bankweise "auf Lücke" verteilt .

 

Wie stets wurde der Gottesdienst mit "eigenen Kräften" musikalisch begleitet. An der mächtigen Klais-Orgel brillierte Jan Niklas Niehaus (AP 2015). Alfred Holtmann leitete engagiert in gewohntem Engagement eine achtköpfige Bläsergruppe (Konrad Tyczewski, Zachari Gueorguiev, Anika Levy-Groth, Antonia Riethmüller, Kirsten Erpenstein, Lea Steinke, Emil Meschnik und Vincent Schmidt). Beiträge mit Violine und E-Piano gestalteten Ayuna Rose und Kai Bukoff. Bei aller Festlichkeit und trotz der großen Abstände durfte aufgrund der Hygieneregeln nicht gemeinsam gesungen werden, und so übernahm es Elisabeth Quick, die Liedbeiträge, instrumentell eindrucksvoll begleitet, als berührende Soli zu singen.

 

In ihrer Festpredigt ging Pastorin Judith Schäfer von Markus 4, 35-41 aus und interpretierte die biblische Geschichte vom "Sturm auf dem See". Wenn man die Ereignisse des letzten halben Jahres betrachte und alle Meldungen und Einschränkungen, können einem durchaus angst und bange werden. Doch die Frage Jesu bleibt: "Was seid ihr so furchtsam, habt ihr noch keinen Glauben?"  Jacques Berthiers Taizé-Gesang "Meine Hoffnung und meine Freude", Verse aus dem 103. Psalm, Fürbitten, die durchaus von der aktuellen Situation geprägt waren und das gemeine "Vater unser" schlossen sich an.

 

Unter den Liedbeiträgen beeindruckte besonders "Geh aus mein Herz" mit dem Text von Paul Gerhardt und der Melodie von August Harder. Nach den abschließenden Segensworten erklang der irische Reisesegen von Markus Pytlik: "Möge die Straße uns zusammenführen". Mit einer gewaltigen Improvisation über alle Register der Dom-Orgel entließ Jan-Niklas Niehaus die Festgemeinde in den wunderschönen Sommerabend. So war dieser ergreifende Gottesdienst ein eindrucksvolles Element der Verabschiedung der "Corona-Abiturientia Paulina 2020".

Text & Fotos: -SPE-VI-2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Festgottesdienst zur Verabschiedung  der Abiturientia Paulina 2020 im Hohen Dom wurde musikalisch wieder mit eigenen Kräften gestaltet. Diese Koordination lag bei Margarete Sandhäger und Alfred Holtmann. An der Orgel  Jan-Niklas Niehaus. Im Vordergrund Musiker des BlasO.

Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp und Pastorin Judith Schäfer beim Auszug am Ende des Festgottesdienstes
Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp und Pastorin Judith Schäfer beim Auszug am Ende des Festgottesdienstes

Die Fahne der Abiturientia Paulina 2020: Mit Hinweis auf Corona-Zeiten
Die Fahne der Abiturientia Paulina 2020: Mit Hinweis auf Corona-Zeiten
Fahnenübergabe im repräsentativen Rahmen auf Schloss Wilkinghege, 23. Juni 2020
Fahnenübergabe im repräsentativen Rahmen auf Schloss Wilkinghege, 23. Juni 2020

 

Am 23. Juni trafen sich Vertreter unserer jüngsten Abiturientia mit Vertretern des Siebener-Ausschusses auf Schloss Wilkinghege zur Übergabe der Jahrgangsfahne 2020, die eindeutige Symbole des Corona-Jahres trägt. Für den Siebener-Ausschuss v.l. Lubert und Paul Winnecken, für die AP 2020 Lotte Fechtrup, Katharina Schöne und Johannes Groß.

Hinter der Kamera 7er Hans-Peter Boer :-) 


Abitur auf dem Paulinum im Corona- Jahr 2020

 

 

von Katharina Schöne (AP 2020)

 

Über zwei Jahre haben wir als Stufe gearbeitet. Wöchentlich haben wir Waffeln verkauft, bei Aktionen wie dem Marathon geholfen oder Supermärkte bei der Inventur unterstützt, um uns unsere bereits ins Detail geplanten Abiturfeierlichkeiten finanzieren zu können. Die Vorfreude war groß, endlich selbst erleben zu können, was man sieben Jahre lang bei den älteren Jahrgängen gesehen und beneidet hat. Es schien, als könnte nichts mehr dazwischenkommen, doch dann, am Freitag, den 13. März 2020, wurde verkündet, dass die Schulen aufgrund der Corona-Pandemie vorerst bis zu den Osterferien geschlossen werden. Für uns, als den diesjährigen Abiturjahrgang des Paulinum, bedeutete diese Entscheidung, dass wir, ohne es zu wissen, unseren letzten richtigen Schultag hinter uns gebracht hatten. Ohne Feierlichkeiten wie die Mottowoche oder einen angemessenen letzten Schultag zu haben, folgten drei Wochen im Homeschooling. Einige Kurse waren mit ihrem Stoff schon durch, während sich andere von Zuhause aus, die letzten Themen für das Abitur aneignen mussten.

 

 

Die Zeit war besonders geprägt durch Ungewissheit. Wir waren geplagt von Ungewissheit über die Pandemie und ihre Gefahren für die eigene Familie und Freunde, Ungewissheit über das Stattfinden der Klausuren oder eine mögliche Durchführung eines Durchschnittabiturs und Ungewissheit über unsere Zukunftspläne für die Zeit nach dem Abitur. Letztendlich wurde entschieden, die Abiturprüfungen nach hinten zu verschieben, sodass wir nach den Osterferien die Möglichkeit hatten, unter Beachtung der Hygienemaßnahmen, in unseren Abiturfächern ein letztes Mal unterrichtet zu werden. Dafür wurde von den Lehrern des Paulinum ein Sicherheitskonzept erstellt, welches gut funktioniert hat und uns ein beruhigendes Gefühl im Hinblick auf die bevorstehenden Abiturprüfungen vermitteln konnte.

 

Vom 12. Mai bis zum 25. Mai fand die Klausurenphase letztendlich problemlos statt. Zwischendurch, an dem Tag, an dem die Matheklausuren anstanden, wurden wir alle mit einer Flasche Saft auf unseren Tischen überrascht. An denen war ein lieber Gruß der Alten Pauliner angebracht, die uns Glück für unsere Klausuren und die Zeit danach wünschten. Es war ein sehr schönes Gefühl zu wissen, dass Menschen, die bereits in der gleichen Position waren, an uns denken. Über diesen Zusammenhalt und die Unterstützung über die Jahrgangsgrenzen hinaus, haben wir uns alle sehr gefreut!

 

Wenn dann auch die mündlichen Prüfungen überstanden sind, haben wir hoffentlich alle unser Abitur bestanden. Wie wir unser Abiturzeugnis empfangen werden, steht noch nicht fest. Sicher ist, dass es nicht möglich sein wird, wie in den letzten Jahren, die Zeugnisvergabe mit allen SchülerInnen und Eltern in der Aula zu zelebrieren. Auch der lang ersehnte Abiball wurde abgesagt. Ob sich irgendwann noch die Möglichkeit ergeben wird, mit allen zusammenzukommen, um diesen Lebensabschnitt würdig abzuschließen, wird sich in der Zukunft zeigen. Befürworten würden wir das alle sehr!

 


 

 

 

 

 

 

 

  

Im Namen von etwa 3.900 Alt-Paulinerinnen und Alt-Paulinern grüßt der Siebener-Ausschuss die

 

"Corona-Abiturientia Paulina"

AD  2020

 

sehr herzlich.

 

Mit dem nebenstehend abgebildeten Paneel drücken wir den jungen Leuten die Daumen für die schriftlichen und mündlichen Prüfungen.


Eine "saftige Stärkung" zugunsten des Jahrgangs 2020  übergibt "7er" Paul Winnecken (2018) an den Schulleiter Dr. Tobias Franke
Eine "saftige Stärkung" zugunsten des Jahrgangs 2020 übergibt "7er" Paul Winnecken (2018) an den Schulleiter Dr. Tobias Franke

Keine Frage: Dieser Abiturjahrgang 2020 hat seine Besonderheiten und ist einem ganz eigenen Stress ausgesetzt. Im Siebener-Ausschuss kam die Idee auf, den jungen Con-Paulinerinnen und Con-Paulinern eine "stärkende Botschaft der Sympathie" bereit zu stellen. Alle 115 Abiturienten und das eingebundene Personal des Hauses erhalten einen Gruß der Alt-Pauliner in Form  einer Flasche heimischen  Fruchtsafts aus dem Münsterland. Am 20.Mai konnte Paul Winnecken (2018), jüngstes Mitglied im Siebener-Ausschuss, die Spende dem Schulleiter OStDir Dr. Tobias Franke übergeben.

 

Ein herzlicher Dank gilt auch Herrn Langenbach und  Herrn Nolting

für die freundliche Unterstützung bei dieser "saftigen Aktion".



Walter Fincke (AP 1937) 102 Jahre alt!

Der älteste lebende Con-Pauliner, so weit dem Siebener-Ausschuss bekannt, ist Walther Fincke , Abiturientia Paulina 1937-I.  Er konnte am 4. April 2020 an seinem Wohnort Würzburg  in erfreulicher geistiger Frische die Vollendung seines 102. Lebensjahres feiern. Nach dem Abitur am Paulinum studierte Walther Fincke Wasserbau in Darmstadt, arbeitete in Hamburg und schließlich in Würzburg in der Schifffahrtsverwaltung, zuletzt als Leitender Baudirektor in der Direktion Süd, zuständig für die Bundeswasserstraßen zwischen Mainz und Passau. Mit seinen beiden Brüdern Günther (1941) und Heinz Joachim (1942) stellt er ein gewisse paulinische Trias dar, die vor einigen Jahren noch auf dem Farbenfest bewundert werden konnte. Immerhin zählt Günther noch zu den regelmäßigen Besuchern, ist in den letzten Jahren stets der "Älteste anwesende Pauliner" und steht im regen Kontakt mit den Alt-Paulinern. Im Namen der Vereinigung sendet der Siebener-Ausschuss Walther Fincke herzliche Glückwünsche an den Main.

 

Über Walther Fincke  bemerkte die Würzburger "Main-Post" aus Anlass seines 100. Geburtstages:

 

"Walther Fincke hat die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung maßgeblich mitgeprägt. Sein Name war aufgrund seines hohen Ansehens ein Markenzeichen und seine systematische und durchdachte Arbeit wirkte lange über seine aktive Dienstzeit hinaus.

 

Er war von 1952 bis 1983 auf verschiedenen Positionen in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes tätig, zuletzt sieben Jahre in der früheren Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd in Würzburg als Leiter der Technischen Abteilung. Außerdem wurde er vom Bundesministerium für Verkehr wegen seiner vielseitigen und langjährigen Erfahrung zum Leiter eines bundesweiten Arbeitsstabes für spezielle Grundsatzfragen und organisatorische Aufgaben ernannt.

 

Als 1990 die DDR der BRD beitrat, stellte seine Arbeit einen wesentlichen Grundstein für die erfolgreiche Integration der DDR-Wasserstraßen-Verwaltung in die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes dar. In den späteren Jahren kam Finckes reiches Erfahrungswissen auch international zum Tragen, als sich die EU-Beitrittskandidaten Rumänien und Bulgarien zu Fragen der Struktur der Schifffahrtsverwaltung für die Donau von ihm beraten ließen. Walther Fincke konnte als Ausbilder sein Wissen an viele angehende technische Beamte weitergeben und ist auch bis heute – Jahrzehnte nach seiner Pensionierung – in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung respektvoll „der Fincke“.

 

In der "Schola" von 2012 ist ein Artikel über die Fincke-Brüder veröffentlicht.  HIER


Corona: Farbenfest  am  27.3.  abgesagt!

Dennoch: Den Jubelsemestern 2020 ein herzlicher Gruß:

Am letzten  März-Wochenende, so der Plan, hätte das Farbenfest 2020 stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie musste es leider ausfallen. Der Siebener-Ausschuss gratuliert daher auf diesem Wege den noch lebenden Con-Paulinern der Abiturientia Paulina von 1960 sehr herzlich zum 120. Semester.

 

Der Verstorbenen sei freundlich gedacht.

 

Der kleine Bilderbogen zeigt die Ereignisse, Stimmungen

und Personen jener Jahre.

 

Die Namensliste, Bilder und Karten dieses Jahrgangs   HIER .

 

Zudem empfehlen wir die Lektüre der Schola 2010, in der Berichte und Bilder der 1960er  zum 100. Semester zu finden sind: ARCHIV

 

Münster, am 27. März 2020

Freundschaftlich: Der Siebener-Ausschuss

Verabschiedung auf dem Schulhof  durch den Schulleiter Hermann Hugenroth / Detail vom Kutschenumzug
Verabschiedung auf dem Schulhof durch den Schulleiter Hermann Hugenroth / Detail vom Kutschenumzug
Auf dem Domplatz: Im Hintergrund das wenig später abgerissene Diözesan-Museum mit seinem  romanischen Säulengang (aus Stift Asbeck)
Auf dem Domplatz: Im Hintergrund das wenig später abgerissene Diözesan-Museum mit seinem romanischen Säulengang (aus Stift Asbeck)
Die Klasse OIa mit ihrem Ordinarius Kresing
Die Klasse OIa mit ihrem Ordinarius Kresing

Dem 100. Semester, der Abiturientia Paulina von 1970

gilt ein herzlicher Gruß. Er gehört zu den ersten Jahrgängen, bei denen die traditionellen Abiturfeiern mehr oder minder ausgesetzt wurden. Auch scheinen sich die Kontakte seit jenen Jahren zunächst mehr auf die Klassen, dann auf die Kursgemeinschaften speziell

der Leistungskurse zu konzentrieren.

 

Die Redaktion freut sich in jedem Fall über Nachrichten und Bilder.

 

Näheres zu den 1970ern HIER.




Einige Zahlen  zur Nutzung unserer Internet-Präsenz  im Jahr 2019:

 

Unsere Homepage ist im abgelaufenen Jahr 2019 auf weiter steigendes Interesse gestoßen. In der Zeit vom  1. Januar  bis  31. 12. 2019  zählten wir 7.734 Besuche(r) (2018 = 6.628) , die 25.058  Seiten aufgerufen haben (2018 = 23.520). 36 % der Aufrufe erfolgten über Mobilgeräte (2018 = 27 %). Besondere Aktivitäten sind wie in den Vorjahren auch in den Wochen vor dem Farbenfest zu registrieren.

 

Natürlich wird es einen Briefversand etwa Ende Januar geben, in dem wir die Einladung zum Farbenfest am 27. März 2020, weitere Infos und einen Überweisungsträger für unsere Spendenaktionen schicken.

 

Der Siebener-Ausschuss dankt für Euer Interesse und Eure Unterstützung im vergangenen Jahr!


Nur wenig bekannt ist, dass ein "Alter Pauliner" im 16. Jahrhundert wesentliche Beiträge zur Reformation  in Norddeutschland geleistet hat. Hermann Bonnus wurde 1504 in Quakenbrück geboren, besuchte das Paulinum in Münster, studierte in Wittenberg und schuf u.a. eine reformierte Kirchenordnung für Osnabrück und arbeitete an der niederdeutschen Bibelübersetzung mit, der sog. Lübecker Bibel; Bonnus war in Lübeck erster Rektor der berühmten Lateinschule Katharineum und erster Superintendent der Hansestadt Lübeck . Der Reformator war jetzt am Paulinum  Thema in den ev. Religionskursen von Frau Plate und Frau Weingardt. Zu Gast waren Hans-Neidhardt Hansch, zu Hermann Bonnus forschender Superintendent im Ruhestand, sowie Paul Gärtner, Vorsitzender des Hermann-Bonnus-Geburtshauses, eines Museums in Quakenbrück, das gerade renoviert und neugestaltet wird.

 

Näheres dazu auf der Internetseite des Paulinums  HIER 

 

Zu Bonnus der ausführliche  Eintrag bei Wikipedia HIER  


 

 Farbenfest 2019: Günther Fincke (1940) und Gisbert Maué (1949)

 

Unitas-Verband ehrt Günther Fincke

 

"Beim jüngsten Vereinsfest der münsterischen Unitas-Vereine ist der Münsteraner Günther Fincke (98) mit der silbernen Nadel des katholischen Studentenverbandes Unitas (UV) geehrt worden. Der Philisterzirkelvorsitzende und Geschäftsführer des Unitas-Verbandes Hendrik Koors überreichte die Ehrung, die als eine der höchsten Auszeichnungen des Unitas-Verbandes gilt. Günther Fincke, 1921 in Potsdam  geboren, Mitglied der Abiturientia 1940 des Gymnasium Paulinum, ist der letzte noch lebende Unitarier aus den Wiederbegründungssemestern des Unitas-Verbandes nach dem Zweiten Weltkrieg. Noch heute ist er, wie Hendrik Koors es bei der Ehrung formulierte, im hohen Alter von 98 Jahren der 'Motor des Philisterzirkels der Unitarier in Münster."

Westfälische Nachrichten Nr. 285 / 9.12.2019, RMS03

 

Der Siebener-Ausschuss gratuliert Günther Fincke zu dieser Ehrung sehr herzlich und dankt ihm für seine jahrzehntelange Treue gegenüber der Altschülerschaft und der "Schola Paulina". Auf den Farbenfesten der letzten Jahre ist Günther Fincke meist "unser Ältester". Das Bild oben zeigt ihn auf dem Farbenfest 2019 gemeinsam mit Gisbert Maué (1949)

 

Das Schicksal  der damaligen Kriegs-Jahrgänge sei uns ständige Mahnung zum Frieden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übergabe unseres Archives an das Stadtarchiv Münster:

Rechts Frau Anja Gussek (Stellv. Archivleiterin), links Hans-Peter Boer vom Siebener-Ausschuss.

 

Präsentiert werden die Portraits der Abiturientia Paulina 1882, die sich in Einzelbildern hat ablichten lassen.

Archivbestand  der "Vereinigung der Alten Pauliner e.V." geht ins Stadtarchiv Münster

 

Der Siebener-Aussschuss hat einstimmig beschlossen, der schönen Aktenbestand der Vereinigung als Depositum ins Stadtarchiv zu geben. Dies ist inzwischen am 16. Oktober 2019 erfolgt. Der Bestand wird nun fachlich optimal untersucht, aufgearbeitet und zu Forschungszwecken geöffnet. Ein entsprechender Depositalvertrag wurde mit dem Stadtarchiv abgeschlossen.

 

Vorbemerkung zur Provenienz:

 

Die Vereinigung der Alten Pauliner e.V. hat ihre Wurzeln in einem „Siebener-Ausschuss“, der 1931 gegründet wurde. Motor der Gründung war Max Geisberg, Pauliner-Abiturient des Jahrgangs 1896, der bekannte Kunsthistoriker und Direktor des Landesmuseums. Hierzu nähere  Informationen, die Dr. Franz-Egon Humborg verfasst hat, über diesen  LINK:

 

Zum Bestand: Den wesentlichen Teil der im Stadtarchiv Münster zu deponierenden Akten hat am 8. Januar 2019 CP-7er Dr. Werner Temme dem  jetzigen Vorstand übergeben. Die Unterlagen waren bei einem Sohn unseres CP Dr. Theo Hollenders nach dessen Tod (2012) in drei Umzugskartons sicher aufbewahrt worden. Ihm danken wir für die Sorgfalt in dieser Angelegenheit. Die Aktenlage zeigt, dass sich der Bestand aus den Handakten unserer Con-Pauliner Hollenders, Hinricher und Schulze Buschhoff zusammensetzt. Vereinzelte ältere Unterlagen sind von diesen Herren eher beiläufig gesammelt worden. Diese sind zusammengefügt in acht Stehordnern, einer umfangreichen Mappensammlung und einer Reihe von Drucken. Auch Fotos zählen dazu.

 

Einen schönen Bestand von drei Aktenordnern und einem Fotoalbum haben wir 2014 von Frau Inge Uppenkamp (Münster), der Witwe des langjährigen Vorsitzenden Dr. Hansludwig Uppenkamp erhalten. In diesen Ordnern wird die Geschichte des Freundesbundes der Abiturientia Paulina von 1929 exemplarisch festgehalten, von den Erlebnissen der Schulzeit bis zum Tod des letzten Freundes. Uns ist bekannt, dass derartige Freundeskreise der Abiturientien existieren und wir würden uns freuen, deren Akten zur Komplettierung des Bestandes im Stadtarchiv zu erhalten. Heute können wir schon Prof. Dr. Speckmann (1959) für die Übergabe von Unterlagen aus seinem Familienarchiv danken.

 

Eine ganze Reihe von Druckwerken zählen zum Bestand:

 

    ·       Liederbücher der Abiturientien bis weit ins 19. Jh zurück

 

·       Einige Bier- und Schülerzeitungen

 

·       „Schola Paulina“, Rundschreiben des Siebener-Ausschusses, Jahrgänge ab 1956

       (Erfasst durch ein Register)

 

·       Zahlreiche Druckschriften  aus dem Umfeld des Paulinum

 

·       Jahresberichte des Paulinum von ca. 1880 – 1930

 

·       Jahresbericht 1829/30

 

·      Alle Abiturienten seit dem ersten Abitur im Jahre 1820 sind verzeichnet.

 

Erhalten haben sich auch zahlreiche Fotos aus einzelnen Schulaktionen, aus dem Blasorchester (Euphonia) und dem Gymnasial-Turnverein, von den Abiturientien und ihren Umzügen, vom Lehrerkollegium und der Petri-Kirche.

 

Sobald die Aufarbeitung des Bestandes erfolgt ist, kann er von allen Interessenten im Lesesaal des Stadtarchives eingesehen werden.

 

-spe- / 16. 10. 2019


Liebe Paulinerinnen und Pauliner,

eine Homepage ist ja schon was für die ältere Generation. :-), oder?  Deswegen sind wir ja auch bei Facebook vertreten; dort will aber auch nicht jeder hin. Daher verweisen wir auf das Netzwerk XING, wo es seit Jahren eine aktive Gruppe Alter Pauliner gibt. Diese wird von Johannes Rudolph (AP 1999) koordiniert und hat inzwischen 445 Mitglieder. Networking war schon immer eine Sache für Paulinerinnen und Pauliner; warum dann nicht auch auf diesem Wege? 

Bei Stayfriends haben sich  angeblich 1642 Personen als Alt-Pauliner eingetragen.

spe-5-II-19


Bucherscheinung

Henning Stoffers hat ein weiteres, reich bebildertes Münster-Buch herausgebracht: ,Münster zurückgeblättert - Band 2'.

 

Zwei Aufsätze behandeln unser Paulinum, Franz Homoet und Max Geisberg. Weitere Themen sind u.a. die ersten Nachkriegsjahre in Münster, die Körbe der Täufer und der münstersche Wochenmarkt.

 

Zu beziehen im Buchhandel oder beim Verlag.