Nachrufe  Juni 2022 - Juni 2023

Pfarrer em. Norbert Schulze Raestrup verstorben

Pfarrer em. Norbert Schulze Raestrup (AP 1963) ist am frühen Morgen des 16. Dezembers 2022 im Alter von 79 Jahren überraschend verstorben. Der Verstorbene war  Pfarrer der Gemeinde St. Antonius in Gronau, zuletzt Subsidiar  in St. Liudger (Münster.Süd / Roxel). Seine langjährige Tätigkeit als Seelsorger für die Gehörlosen (bis 2018) fand auch in seiner Sprache ihren Ausdruck, und wie er Gottesdienste in Gebärdensprache feierte, hat viele nachhaltig beeindruckt. Mit Empathie wirkte er in den letzten Jahren besonders in Senioreneinrichtungen wie Pastors Garten in Roxel, wo er auch lebte, oder im Meckmannshof in Mecklenbeck.

"In  St. Liudger hat er noch regelmäßig Gottesdienste übernommen und war vor allem durch viele Beerdigungen, aber auch Taufen und Trauungen und als Präses der Kolpingfamilie und der kfd St. Pantaleon präsent. Die Sorge um die Autobahnkapelle und der sommerliche Präsenzdienst dort waren ihm in den letzten Jahren besonderes Anliegen.

Durch seine Herzlichkeit und Offenheit wird er allen, die ihm begegnet sind, in wertschätzender Erinnerung bleiben. Wir werden Pfarrer Schulze Raestrup sehr vermissen und vertrauen darauf, dass er nun erfährt, was er in seinem Leben unermüdlich verkündet hat: dass das Leben mit dem Tod nicht endet. Und sind gewiss, dass die Liebe stärker ist als der Tod." (Nachruf der Gemeinde St. Liudger)

Das Requiem für den Verstorbenen fand statt am  27. Dezember 2022 in seiner Heimat-Pfarrkirche St. Dionysius, Havixbeck. Auf dem dortigen Friedhof hat Norbert Schulze Raestrup seine letzte Ruhestätte gefunden.                                                                                                                                               R.I.P.

 


Domkapitular em. Ludger Meiners (AP 1955)   verstorben

 

Der emeritierte Domkapitular Ludger Meiners ist am 6. Oktober im Alter von 89 Jahren in Salzbergen verstorben, wie die Bischöfliche Pressestelle berichtet. Der gebürtige Münsteraner empfing am 2. Februar 1961 im Dom in Münster die Priesterweihe.

Seine Stationen als Kaplan führten ihn über Werne (1961) nach Coesfeld. In der Pfarrei St. Lamberti übernahm er als Ortskaplan 1964 die Leitung der Christlichen Arbeiter-Jugend und wurde später Kreislandseelsorger für den Kreis Coesfeld, übernahm Aufgaben als Präses bei der Kolpingsfamilie und als Kurat bei der Pfadfinderinnenschaft St. Georg. 1967 engagierte er sich erstmals als Mitglied im Priesterrat. Zwei Jahre später trat er seine Stelle als Kaplan in der Kirchengemeinde St. Marien in Recklinghausen-Süd an und war als Bezirks- und Gebetspräses der Kolpingsfamilie tätig.

1972 übernahm Meiners als Pfarrer die Leitung der Kirchengemeinde St. Dionysius in Rheine. Damit verbunden war der Vorsitz im Kuratorium der Mathias-Stiftung. 1982 wurde er zusätzlich Rektoratsverwalter für St. Peter in Rheine. 1984 erfolgte die Ernennung zum nichtresidierenden Domkapitular in Münster. Ein Jahr später wurde er wieder Mitglied im Priesterrat. Dem Gremium, in dem er sich auch als Moderator engagierte, gehörte er bis 1996 an. Im Jahr 2000 übernahm er die Leitung des Pfarrverbandes Rheine-West und wurde sieben Jahre später im Alter von 75 Jahren als Pfarrer sowie als Domkapitular emeritiert.

 

Der verstorbene Domkapitular galt als wacher, belesener und hochgebildeter Theologe. „Er hat auf vielfältige Weise, besonders auch in den exegetisch fundierten Predigten Spuren in der Glaubensgeschichte vieler Christen hinterlassen“, würdigt Bischof Felix Genn den Verstorbenen.

Am Sonntag, 16. Oktober, wurde um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Dionysius in Rheine eine Totenvesper gefeiert. Das Requiem  fand in der Pfarrkirche St. Dionysius am Montag, 17. Oktober, um 9 Uhr statt.  Ludger Meiners fand seine letzte Ruhestätte  bei den Priestergräbern auf dem dortigen Friedhof Königsesch.


Mit großer Erschütterung und tiefer Trauer gibt der Siebener-Ausschuss Nachricht vom Tode seines  langjährigen

Vorstandsmitgliedes und Schatzmeisters Bernie Stüer.

 

 

i vita  et  morte  tvvs  svm

 

Im Leben und im Tod bin ich Dein, Herr!

(nach Paulus, Römerbrief 14,8)

 

Die Vereinigung der Alten Pauliner e.V. und die Schulgemeinde des

Gymnasium Paulinum zu Münster trauern um

 

Rechtsanwalt

 

Prof.  Dr. jur.  Bernhard  Stüer,

 

der am 28. 6. 2022 nach kurzer schwerer Krankheit

im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

 

Bernhard Stüer bestand im November 1966 sein Abitur an der Schola Paulina, studierte Jurisprudenz und wurde als Rechtsanwalt mit dem besonderen Fachgebiet „Verwaltungsrecht“ bald eine bundesweit  anerkannte Kapazität. Zahlreiche auch öffentlich bemerkte Verfahren, viele Veröffentlichungen und die Ernennung zum Professor

spiegeln dieses markante Berufsleben wider.

 

Am Paulinum hat auch Bernie Stüer jene Freundschaften kennengelernt und entwickelt, die durch Jahrzehnte tragen können. 1990 wurde er Mitglied unseres Vorstandes, des Siebener-Ausschusses. Hier übernahm er 1993 das Amt des Schatzmeisters, das er mit Sorgfalt und Umsicht führte. Dabei hatte er unsere Ziele stets im Blick: Als Absolventen des Paulinum Pauliner-Freundschaften zu pflegen und dazu beizutragen, das schulische Leben und die Erfahrungshorizonte der nachwachsenden Generation zu fördern, auch im materiellen Sinne.

 

Bernie Stüers anpackende Art haben wir zu schätzen gelernt, seinen Humor und seine Sprachgewalt. Es war auch für Nicht-Juristen eine Freude, seine scharfsinnigen,

historisch kenntnisreichen und präzise formulierten Artikel zu lesen,

ihm zuzuhören und mit ihm zu diskutieren.

 

Wir sind dankbar, ihn in unserer Mitte gehabt zu haben.

 

Wir werden Bernhard Stüer niemals vergessen.

 

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

R.I.P.

 

Vereinigung der Alten Pauliner e.V.                          Gymnasium Paulinum

Für den Siebener-Ausschuss                                       Dr. Tobias Franke

 

Hans-Peter Boer, 1. Vors.                                          Schulleiter

 


Die Abiturientia Paulina 1955 beklagt den Heimgang von Dr. Bernulf Claßen, der am 6. Juni 2022 im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Nach dem Abitur studierte unser CP Jura und promovierte 1964 mit einer Dissertation über die Zuständigkeit von Kartellgerichten. Bernulf Claßen wirkte als Geschäftsführer der IHK für Rhein-Hessen in Mainz.                                                       R.I.P.