Nachrufe 2017 / 18


Die nachstehenden Todesfälle wurden uns seit dem Farbenfest 2017 bekannt gemacht. Wir gedenken unserer Verstorbenen in den weiter unten stehenden Einzel-Nachrufen, auf dem Farbenfest und im Jahresgottesdienst am 17. März 2018  (10.00 Uhr) in der Petrikirche.

 

 

 

Ferdinand Christiani (1952)                                         + 23. 05. 2016

 

Matthias Tuchmann (1994)                                          + 24. 11. 2016

 

Elmar Herold (1951)                                                      + 03. 12. 2016

 

Erich Sattler (1946)                                                       + 24. 12. 2016

 

Dr. Bernd Haber (1940/41)                                            + 05. 05. 2017

 

Helmut Freydank (1956)                                               + 23. 04. 2017

 

Tono Eitel (1952)                                                          + 25. 06. 2017

 

Martin Deusch (1985)                                                   + 09. 09. 2017

 

Dr. Egbert Möcklinghoff (1942)                                   + 18. 09. 2017

 

Dr. Johannes Petrus von Schönfeld (1953)                + 27. 09. 2017

 

Dr. Reinhard Sunder-Plassmann  (1956)                   + 13. 10. 2017

 

Alfred Haarmann (1956)                                             + 21. 11. 2017

 

Dr. Rainer Möcklinghoff (1947)                                  + 29. 11. 2017

 

Bernhard Lucas (1958)                                               + 13. 12. 2017

 

Dr. Winfried Rütter (1955)                                           + 22. 12. 2017

 

Dr. Ulrich de Werth (1955)                                          + 03. 01. 2018

 

Dr. Klaus Schmöle (1959)                                            + 07. 01. 2018

 

Karl-Heinz Stening (1953)                                           + 08. 01. 2018

 

Rudolf Breilmann (1949)                                             + 20. 01. 2018

 

Jürgen Pepping (1967)                                                 + 02. 02. 2018

 

Prof. Günther Gottmann (1952)                                   + 04. 02. 2018

 

 Franz-Josef Hölker (1958)                                            + 07. 02. 2018

 

 

 


Es folgen hier die Einzelnachrufe:


Aus der Abiturientia 1940/41, der sog. Kriegs-Abiturientia, verstarb am 5. Mai 2017 im Alter von 94 Jahren Dr. Bernd Haber. Unser verstorbener Con-Pauliner hatte nach dem glücklich überstandenen Krieg Germanistik, Anglistik und Philosophie studiert und den Lehrerberuf ergriffen. Von 1962 bis 1985 wirkte er am Gymnasium Martinum in Greven, wo er 1970 als Pädagogischer Fachleiter zum Studiendirektor ernannt wurde. Im Nachruf der Schule heißt es. „Herr Dr. Bernd Haber wird seinen vielen ehemaligen Schülerinnen und Schülern als engagierter und kompetenter Lehrer in Erinnerung bleiben, der immer offen war für ihre Fragen und Ankliegen.“ R.I.P.

 


Die Abiturientia Paulina 1958 trauert um Franz-Josef Hölker, der am 5. Januar 1937 geboren wurde und am 7. Februar 2018 in Kamp-Lintfort am Niederrhein verstorben ist. R.I.P.


Günther Gottmann (* 30. Mai 1931 in Münster) legte sein Abitur 1952 am Paulinum ab, studierte von 1952 bis 1958 Theologie, Philosophie und Pädagogik in München sowie Münster und wurde katholischer Priester.

 

1958 bis 1960 unterrichtete er kath. Religion an Volks- und Berufsschulen. Es folgte ein Aufbaustudium in Geschichte mit dem Abschluss des Ersten Staatsexamens für Gymnasium in Geschichte und kath. Theologie. 1960 bis 1963 leitete er das Gymnasialinternat für Mädchen St. Mauritz. 1963 legte er das Zweite Staatsexamen in Geschichte und katholischer Religion ab. 1964 bis 1967 war er Studienrat am Ratsgymnasium Münster. 1967 ließ sich Gottmann laisieren und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Volkswagenwerk. Es folgten die Planung und Produktion von Filmen für das Lehrerkolleg des Bayerischen Rundfunks. 1971 bis 1972 war er Fachberater im Rahmen des deutsch-brasilianischen Kulturabkommens, befasst mit dem Aufbau eines nationalen Erziehungsfernsehens. Wegen angeblicher Falschdarstellung brasilianischer Verhältnisse wurde er von der Militärregierung Brasiliens des Landes verwiesen.

 

1972 begann er als leitender Museumsdirektor und Stellvertreter des Generaldirektors im Deutschen Museum München. Dort begründete er die Lehrerfortbildung am Kerschensteiner-Kolleg und als Chefredakteur die Zeitschrift Kultur und Technik. Im Jahr 1980 wechselte er nach Berlin, um Gründungsdirektor des Museums für Verkehr und Technik zu werden.  Im Jahr 1996 wurde das Haus in Deutsches Technikmuseum Berlin umbenannt. Gottmann initiierte auch das erste deutsche Science Center Spectrum, für dessen Realisierung er den Physiker Otto Lührs beauftragte. 1999 ging Günther Gottmann in den Ruhestand und starb am 4. Februar 2018 in Berlin. R.I.P.

 

Das Deutsche Technikmuseum zu Berlin hat eine ausführliche Würdigung herausgegeben, die HIER als PDF abrufbar ist. (Frdl. Genehmigung der SDTB Berlin)

 


Am 25. Juni 2017 verstarb in Münster unser Con-Pauliner Tono Eitel, der der Abiturientia Paulina 1952 angehörte. Der Verstorbene war ein Sohn Anton Eitels (1882-1966),  des bekannten Historikers  an der Uni Münster .

 

Tono Eitels Vita wird in Wikipedia wie folgt umrissen:

 

"Nach dem Studium der Rechtswissenschaften ab 1953 in Berlin, Bonn, Hamburg und Münster promovierte Eitel 1961 zum Dr. jur. in Hamburg und erwarb 1962 den Master of Laws (LL.M.) nach einem Völkerrechtsstudium an der New York University. Anschließend erfolgte 1963 der Eintritt in den bundesdeutschen Auswärtigen Dienst. Nach drei Jahren im Bundeskanzleramt als Persönlicher Referent des Staatssekretärs absolvierte der mittlerweile 40-Jährige seinen Wehrdienst und wurde Oberleutnant zur See der Reserve.

 

Im Laufe der weiteren Karriere im Auswärtigen Dienst war er von 1982 bis 1987 Botschafter in Beirut während des dortigen Bürgerkrieges. Anschließend konzentrierte er sich auf Völkerrecht, bis 1992 als Leiter der Unterabteilung Völkerrecht im Auswärtigen Amt, dazu ab 1991 als Honorarprofessor der Ruhr-Universität Bochum. Ab 1995 war er Botschafter bzw. Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen in New York, zudem Mitglied und im Jahr 1996 Präsident des UN-Sicherheitsrats sowie Vorsitzender dessen Irak-Sanktionsausschusses.

 

1998 trat er in den Ruhestand, übernahm aber weiterhin einzelne Aufgaben. Von 2000 bis 2011 war er Sonderbotschafter für die Rückführung kriegsbedingt verlagerter Kulturgüter (Polen und Ukraine). Von 2001 bis 2007 war er Rektor des Stiftungskollegs für Internationale Aufgaben der Robert Bosch Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

 

Seit 1998 war Eitel Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Eitel war auch Mitglied im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen. "

 

Zahlreiche Nachrufe ehren unseren verstorbenen Con-Pauliner. Es sei verwiesen auf  eine Würdigung durch die Uni Münster HIER und einen Beitrag der "Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen" (DGNV), der wir ebenfalls für die freundliche Erlaubnis zur Verlinkung herzlich danken. LINK

 

In seiner Sendereihe "Erlebte Geschichten" brachte der WDR am 28.März 2010 eine Sendung über und mit Tono Eitel. Dieser Beitrag ist als Podcast HIER noch zu hören.


Aus der Abiturientia Paulina  1956 verstarben seit dem Farbenfest 2017:

 

Helmut Freydank am 23. 4. im Alter von 81 Jahren. Helmut ging in die Finanzverwaltung. Er war bei der OFD Münster verantwortlich für die großen Betriebsprüfungen. Helmut kam zu jedem Farbenfest.

 

Dr. Reinhard Sunder-Plassmann am 13. 10. im Alter von 80 Jahren. Reinhard studierte Rechtswissenschaften, war in verschiedenen Wirtschaftsunternehmen und in der Finanzverwaltung NRW tätig, ehe er 1973 in die Finanzgerichtsbarkeit eintrat und schließlich Vorsitzender Richter am Bundesfinanzhof wurde. Er lebte in der Nähe von München in Baldham.

 

Alfred Haarmann am 21. 11. im Alter von 83 Jahren. Alfred aus Greven war als Schüler ein exzellenter Geräteturner. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen wurde er bei der Deutschen Bundespost tätig und war schließlich Ltd. Postdirektor in Düsseldorf. Als Pensionär  verzog er dann nach Altenberge.

 

REQUIESCANT IN PACE.

Mitgeteilt von Franz-Egon Humborg (1956)

 


Am 2. Februar 2018 verstarb in Borghorst nach kurzer schwerer Krankheit  

Dr. med. Jürgen Pepping (Abiturientia Paulina 1967).  Unser Con-Pauliner war am 21. August 1948 in Münster geboren und fand am 8. Februar a.c. seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof an der Königsallee in Borghorst. Der Verstorbene gehörte innerhalb des Jahrgangs zur Klasse OIb, deren Klassenlehrer der unvergessene Hanno Amely  war. Über Jahrzehnte hatte Jürgen Pepping als Allgemeinmediziner in Borghorst praktiziert. R.I.P.


 

Rudolf Breilmann (1929-2018):

Kanzelrelief der

Zions-Kirche in Handorf

Rudolf Breilmann (Abiturientia Paulina 1949) verstarb am 20. Januar 2018 und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Roxel, wo er als anerkannter Bildhauer und Graphiker über Jahrzehnte sein Atelier unterhielt. Zur Trauerfeier hatte die Familie in die Zions-Kirche nach Handorf eingeladen, deren Ausstattung Rudolf Breilmann schon in den 1960er Jahren mitgeformt hatte. In der großen Trauergemeinde fanden sich auch viele Alte Pauliner, die Abschied von einem Freund und Künstler nahmen, der im Münsterland viele Spuren hinterlassen hat. R.I.P.

 

Eine Würdigung des Breilmannschen Werkes brachte CP Johannes Loy in den "Westfälischen Nachrichten" vom 22. Januar 2018: HIER. Ausführlich hat Henning Stoffers in seinen Bildgeschichten über Rudolf Breilmann, mit dem er über Jahrzehnte befreundet war, berichtet.  Hier dieser Link.  


In Geel in Belgisch-Flandern (Provinz Antwerpen) verstarb schon am 24. Dezember 2016, einen Tag nach der Vollendung seines 90. Lebensjahres, unser Con-Pauliner Erich Sattler. Er wurde 1926 in Münster geboren, legte sein Abitur im Förderkurs 1946 ab und studierte Elektrotechnik. Seit 1960 war er im Umfeld der Europäischen Union im Forschungsbereich tätig. Die Deutschsprachige Evangelische Kirchengemeinde in der Provinz Antwerpen formulierte in einem Nachruf: "Wir werden ihn als humorvollen Menschen mit wachem Verstand, als treuen Gottesdienstbesucher, großzügigen Gastgeber und Unterstützer unserer Gemeinde in Erinnerung behalten." R.I.P.

 


Schon am 24. November 2016 starb in Berlin im Alter von erst 42 Jahren der Drehbuchautor Matthias Tuchmann (Abiturientia Paulina 1994).  Der Absolvent der Filmakademie Ludwigsburg verfasste seit 2003 eine Reihe von Drehbüchern (allein oder im Team) für die Tatort-Reihen in Bremen und Frankfurt. Darüber hinaus schrieb er Science-Fiction-Storys, Komödien und auch Dramen für das Fernsehen, wobei er eine besondere Neigung zum Psychothriller hatte. Nach Urteil der Fachpresse galt Tuchmann als "ein guter Autor und bemerkenswerter Mensch (...), der gerade dabei war, in der Branche richtig Fuß zu fassen". (Volker Bleeck, TV-Spielfilm) Posthum erschienen seine beiden Tatorte "Dein Name sei Harbinger" und "Nachtsicht". Matthias Tuchmann  fand sein letzte Ruhestätte am 5. Dezember 2016 auf dem Zentralfriedhof in Münster.  R.I.P.


Rektor i.R. Karl Heinz Stening (Abiturientia Paulina 1953) verstarb am 8. Januar 2018 in Nordwalde und wurde am 12. Januar in seinem Geburtsort Altenberge zu Grabe getragen.

Stening wurde am 7. März 1932 in Altenberge geboren. 1942 bestand er die Aufnahmeprüfung für das Gymnasium Paulinum. Der Krieg unterbrach die erste Phase  Schulzeit, erst ab 1946 konnte Stening  den Schulbesuch in Münster wieder aufnehmen. Am Paulinum legte er 1953 das Abitur ab. Danach begann der Verstorbene ein Lehramtsstudium  in Münster und trat 1958 in den Schuldienst des Landes NRW ein. 1971 wurde Stening Konrektor der Gangolf-Grundschule in Nordwalde, ab 1982 übernahm er dort das Rektorat. Aus Gesundheitsgründen ging Karl-Heinz Stening 1988 in Pension.

Mehrere Jahrzehnte gehörte der Pädagoge dem Vorstand des Altenberger Heimatvereins an. Die detaillierten Berichte über das Heimatdorf oder über seinen Dienstort Nordwalde, zu Themen der Alltagsgeschichte und Volkskunde, mit viel Liebe zum Detail verfasst, bildeten seine große Leidenschaft. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, Festschriften veröffentlicht und viele Beiträge für die Jahrbücher des Kreises Steinfurt und die des Westfälischen Heimatbundes verfasst.

In einem denkmalwerten Gebäude, das der Verstorbene dem Heimatverein schenkte,  werden demnächst auch die von Stening verfassten bzw. gesammelten Schriften , Berichte und Fotos archiviert. R.I.P.


Pfarrer Dr. Klaus Schmöle  (Abiturientia Paulina 1959) ist am 7. Januar a.c.  im Alter von 78 Jahren gestorben.  Schmöle wurde am 29. November 1939 in Münster geboren und empfing am 3. Dezember 1964 in Münster die Priesterweihe. 1965 wurde er zum Kaplan in St. Paulus Recklinghausen ernannt. 1967 wurde er Religionslehrer am Gymnasium in Kleve und Subsidiar an der Propsteikirche St. Mariä Himmelfahrt Kleve. 1968 wurde Schmöle zum Studium freigestellt und war gleichzeitig Geistlicher Leiter des Albertus-Magnus-Kollegs Münster. 1970 wurde er Assistent an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Zum Pfarrer in St. Laurentius Warendorf wurde er 1974 ernannt. 1977 wechselte er als Pfarrer nach St. Fabian und St. Sebastian Nottuln-Darup. Zugleich war er Mitarbeiter in der Theologenausbildung im Collegium Borromaeum Münster. Die Pfarrstelle Heilig Kreuz Münster übernahm er 1980. Die Ernennung zum Pfarrer in St. Peter und Paul Tecklenburg-Brochterbeck erhielt er 1989. 1991 wurde Schmöle zum Rektor mit dem Titel Pfarrer in Heilig Kreuz Cloppenburg-Stapelfeld und zum Geistlichen Rektor an der Akademie und Heimvolkshochschule Kardinal-von-Galen ernannt. Die Ernennung zum Pfarrdechant in St. Bartholomäus Ahlen folgte 1993. 1995 wurde er für die Aufgabe als Dozent an der Theologischen-Pädagogischen Akademie in Berlin freigestellt. Als Spiritual der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel im Bergkloster Bestwig wirkte er ab 1998. Gleichzeitig übernahm er eine Lehrertätigkeit bei der Religionslehrerfortbildung des Erzbistums Paderborn. Seit 2009 lebte Schmöle als emeritierter Pfarrer in St. Sebastian Münster-Nienberge. 2012 zog er nach Nordwalde (St. Dionysius)  und ist jetzt im dortigen Altenheim verstorben. Am 12. Januar 2018 wurde unser  Con-Pauliner auf dem Mauritz-Friedhof in Münster beigesetzt. R.I.P.


Am 3. Januar 2018 starb plötzlich und unerwartet Dr.med. Ulrich de Werth (Abiturientia Paulina 1955) Geboren wurde er am 13. März 1935 Münster. Nach Abitur und Studium in Münster und Würzburg praktizierte er sieben Jahre in Greven am Krankenhaus, später lebte er als Arzt in Steinfeld i.O. und zuletzt in Hüde in der Nähe des Dümmer Sees. Im nahen Damme betreute er über viele Jahre ehrenamtlich Reha-Sportgruppen für Patienten nach Herz-Erkrankungen. Am 11. Januar wurde der verstorbene Conpauliner in Burlage zur letzten Ruhe gebettet. R.I.P.


Am 22. Dezember 2017 verstarb in Münster Dipl.-Volkswirt Dr. Winfried Rütter (Abiturientia 1955) im Alter von 82 Jahren . Bekannt wurde unser CP durch sein Amt als Kaufmännischer Geschäftsführer der "BBB - Bundesbaugesellschaft Berlin GmbH". Diese hat seinerzeit die Voraussetzungen geschaffen, dass Bundestag und Bundesregierung von Bonn nach Berlin umziehen konnten. Die Abwicklung der spektakulären Neu- und Umbauten sowie der Renovierungen im  Berliner Regierungsviertel unterstanden dieser Gesellschaft. In Münster war Rütter vielfach sozial engagiert, u.a. als Gründungspräsident und langjähriges Mitglied des Lions-Clubs Münster-Landois. RIP


Dr. Egbert Möcklinghoff (Abiturientia 1942), Minister a.D. verstarb  am 18. September 2017 im Alter von 93 Jahren. Als Jurist, Oberkreisdirektor, Abgeordneter und Minister hat sich unser CP große Verdienste erworben.

R.I.P.

Der bewegte Lebenslauf Möcklinghoffs ist unter Wikipedia zu finden.

Ein ausführlicher Nachruf hier.

 

Dr. Johann Fredrik Petrus von Schönfeld (Abiturientia 1953) verstarb am 27. September 2017 in Bad Berleburg. Er wirkte über Jahrzehnte bis kurz vor seinem Tod als angesehener Mediziner in Paris. Er wurde auf seinen Wunsch an seinem Geburtsort Krummhörn/Manslagt in Ostfriesland beigesetzt. R.I.P.

 

Aus der Abiturientia von 1947 verstarb am 29. November 2017 Dr. Rainer Möcklinghoff,  der jüngere Bruder Egberts, im 91. Lebensjahr. Der Verstorbene hat ab 1952 viele Jahre als Zahnarzt in Münster gewirkt und war in mehreren Berufsorganisationen  tätig. In seiner Freizeit zog es ihn als passionierten Jäger hinaus  in Wald und Feld. Dreißig Jahre stand der der "Wilden Jagd von 1834" vor, der ältesten ununterbrochen bestehenden Jagdgesellschaft in Deutschland. R.I.P.

 

In Memoriam Bernhard Lucas (1958)

Die Abiturientia 1958 trauert um Bernd Lucas. Er wurde am 5.1.1936 geboren und starb am 13.12.2017 nach mit bewundernswerter Tapferkeit ertragener , langer, deprimierender Krankheit. R.I.P


Die Abiturientia Paulina 1985 trauert um ihren Conabiturienten Martin Deusch, der am 9. September 2017 plötzlich und unerwartet verstorben ist. Geboren wurde unser Conpauliner am 4. August 1966. Er wurde nach dem Studium Lehrer  und unterrichtete zuletzt an der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in Saerbeck die Fächer Latein, Geschichte und Gesellschaftslehre. Die Schule schrieb in ihrem Nachruf:  "Martin Deusch zeichnete sich  durch Humor, Feinsinnigkeit, eine gute Beobachtungsgabe, große Hilfsbereitschaft und viel Verständnis für die Schülerinnen und Schüler aus. Im Kollegium war er ein geschätzter Gesprächspartner, in der Schülerschaft ein beliebter Pädagoge."

Martin Deutsch hinterlässt Ehefrau und einen Sohn. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Nienberge. R.I.P.


Am 14. Juli 2017 verstarb in Hildesheim Dr. med. Hans Ludger Heidtmann (Abiturientia Paulina 1952) im Alter von 85 Jahren. Er war am 25. Januar 1932 geboren und legte mit den üblichen  Verzögerungen der Nachkriegszeit 1952 sein Abitur am  damals noch verbundenen Paulinum/Schillergymnasium ab. Nach dem Studium der Medizin in Münster, Freiburg und Berlin und der Ausbildung zum Facharzt für Pädiatrie an der Vestischen Kinderklinik  in Datteln ließ sich unser Conpauliner in Hildesheim nieder, wo er von 1969 bis 1997 als Facharzt für Kinderheilkunde praktizierte. Dr. Hans-Ludger Heidtmann war übrigens der Sohn eines nun wirklich sagenumwobenen Oberstudienrats am Paulinum: "Coco" Heidtmann. R.I.P.